«Rhein ohne Flammen»: Sommerfest unter besonderen Corona-Bedingungen

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Thomas Frey // dpa

KOBLENZ. Das traditionelle Feuerwerksspektakel «Rhein in Flammen» ist am Wochenende der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen – zwischen Koblenz und Spay beteiligten sich aber zahlreiche Menschen mit Wunderkerzen, Windlichtern oder Taschenlampen an einer kleineren Lichteraktion. Sie folgten damit am Samstagabend einem Aufruf der Veranstalter zu «Rhein ohne Flammen 2020».

Neben privaten Häusern, Gärten und Balkonen von Bewohnern der Rheinufergemeinden wurden auch viele Sehenswürdigkeiten, Plätze und Gebäude in helles Licht getaucht, wie die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH am Sonntag mitteilte. Genannt wurden unter anderem die Festung Ehrenbreitstein, die Burg Lahneck, die Marksburg und die Rheinpromenade in Spay.

«Rhein in Flammen» hat in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 100 000 Zuschauer angelockt. Die Geschichte der Feuerwerke über dem Flusstal reicht weit zurück: Bereits 1756 wurde zu Ehren des Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff ein Feuerwerk gezündet.

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