Blick in den Landkreis und Stadt Trier – weitere Corona-Fälle gemeldet

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Dem Gesundheitsamt der Kreisverwaltung wurden am Wochenende 2 weitere Fälle einer Infektion mit dem SARS-CoV-2 Erreger gemeldet – je einer im Landkreis Trier-Saarburg und in der Stadt Trier. In beiden Fällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Damit steigt die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen auf 394 (258 Landkreis und 136 Stadt Trier).

Die täglich mehrere hundert Testungen auf dem Autobahnparkplatz Markusberg werden alle vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg erfasst und gegebenfalls Meldungen an andere Gesundheitsämter weitergeleitet, was einen ganz erheblichen personellen und organisatorischen Aufwand bedeutet.

Aktuell gelten 23 Patienten aus dem Landkreis und 8 Personen aus der Stadt Trier als infiziert. Aktuell befindet sich ein Patient in stationärer Behandlung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: 

VG Hermeskeil: 24 
VG Konz: 57 
VG Ruwer: 21 
VG Saarburg-Kell: 81 
VG Schweich: 46 
VG Trier-Land: 29

Der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt aktuell bei 8,0 und in der Stadt Trier bei 6,3.

Die Neuinfektionen der letzten Tage sowie lokale Infektionsgeschehen machen deutlich, dass weiterhin die Beachtung der Hygiene-, Abstands- und Kontaktregelungen im eigenen Interesse sinnvoll ist.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg appelliert an alle Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, sich unmittelbar nach Rückkehr testen zu lassen und bis zur Mitteilung des Testergebnisses vorsorglich zu Hause zu bleiben.

3 KOMMENTARE

  1. Glaube, mit oder ohne Test, wissen die meisten, was im allgemeinen Krankheitsfall zu tun ist. Ausnahmen gibt’s überall, das gab es früher und wahrscheinlich auch in 50 Jahren.

  2. Es ist sowas von ungerecht. Alte, behinderte, demente Menschen in Tagespflege müssen dem Veranstalter – z.B. dem Club Aktiv – einen negativen Coronatest vorlegen. Den müssen sie selbst bezahlen, ca. 150 Euro. Menschen, die unbedingt Urlaub in Risikogebieten machen müssen, kriegen den Test nachgeschmissen. Wenn die das Geld für Urlaub haben, sollten sie auch das Geld für ihren Test haben. Oder die Tests, die ohne medizinische Indikation verlangt werden, sollten von denen getragen werden, die sie verlangen, oder eben von den Krankenkassen oder ebenfalls vom Staat. Wieso sind Alte, Behinderte, Demente schlechter gestellt als solche, die mutwillig Risiken für die Allgemeinheit auf sich nehmen?

  3. @Katja

    das ist nicht nur ungerecht. Es zeigt dass wir von unfähigen Wichtigtuern regiert werden.

    Hören Sie doch einmal wie ein ausgewiesener Experte und renommierter Wissenschaftler wie der langjährige Leiter der Gutenberg Universität Mainz, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, die Corona Hysterie beurteilt.

    https://www.youtube.com/watch?v=u0cIaQwAw2A

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