Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst: Innenministerium wirbt für Berufe der Blaulichtfamilie

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MAINZ. Wie oft holt die Feuerwehr Katzen vom Dach? Essen Polizisten gerne Donuts? Und können Notfallsanitäter ohne Notarzt helfen? Mit einem kurzen Teaser und einem kleinen Videofilm will das rheinland-pfälzische Innenministerium vor allem bei jungen Menschen Interesse für die Arbeit der Einsatzkräfte wecken.

Gerade während der Corona-Pandemie seien diese wichtigen Berufe der Blaulichtfamilie im Fokus, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Freitag bei der Vorstellung des Films in Mainz. «Gutes Personal, eine fundierte Ausbildung sowie eine zeitgemäße Ausstattung bilden die Basis für ein professionelles Einsatzmanagement.»

IT-Sachverstand sei in der Polizei längst an vielen Stellen gefragt. Ein neuer Dualer Studiengang «Angewandte Informatik» starte im Oktober in Kooperation mit verschiedenen Polizei-Einrichtungen mit zehn Studienplätzen. Die Freiwilligen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehren brauchten auch Nachwuchs. Die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz baue die digitale Lehre weiter aus. Das Fernstudium sei mit «eLearning»-Komponenten modernisiert worden. Am Einsatzort selbst arbeiteten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst seit jeher Hand in Hand. Künftig werde auch das Einsatzmanagement mit einem neuen zentralen Einsatzleitsystem noch stärker vernetzt.

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