Eifel: Wortgefecht und mit Hunden Straße versperrt – Spaziergänger lässt Autofahrer nicht durch

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dpa-Archiv

Am frühen Mittwochabend, 29. Juli, gegen 18.10 Uhr kam zu einem kuriosen Vorfall auf einem geteerten Wirtschaftsweg, welcher oberhalb des Baugebietes „In der Steinertsbach“ aus Richtung Prüm-Weinsfeld in Richtung Krankenhaus Prüm/Tafel verläuft.

Der Fahrer eines weißen PKW Audi A 3 befuhr zu diesem Zeitpunkt diesen Höhenweg, aus Richtung Weinsfeld bzw. Verlängerung des Achterweges kommend, in Richtung Krankenhaus. Hierbei sei er etwa 300 Meter vor dem dortigen Reiterhof, auf ein in gleicher Richtung vor ihm gehendes Paar mit zwei kleinen bis mittelgroßen, nicht angeleinten, Hunden mit dunklem Fell aufgeschlossen.

Während die Frau bei seiner Annäherung umgehend mit einem der Hunde zur Seite gegangen sei, habe sich der Mann bewusst mitten auf den Weg gestellt und habe so die Weiterfahrt des PKW verhindert, der nach Angaben des Fahrers zuvor bereits in angemessener Entfernung von den Spaziergängern angehalten hatte.

Es sei dann zu einem Wortwechsel gekommen, wonach dann der Autofahrer, nachdem der Spaziergänger auch auf mehrfache Bitte zur Seite zu gehen, weiter mitten auf dem Weg stehen geblieben sei, gewendet habe und wieder in zurückgefahren sei.

Er hatte anschließend bei der Polizei eine Strafanzeige wegen Verdacht der Nötigung erstattet und beschrieb hierbei den Spaziergänger, der ihm seinen Namen nicht habe nennen wollen, wie folgt:

Der Mann sei ca. 60 – 70 Jahre alt gewesen, ca. 170 cm groß, habe graue bis weiße Haare mit einer Glatze gehabt und habe einen grauen Dreitage- bzw. Stoppelbart getragen. Er habe Hochdeutsch ohne erkennbaren hiesigen Dialekt gesprochen.

Die Frau sei etwa im gleichen Alter gewesen, ca. 165 cm groß, und habe eine rot-bräunliche Haarfarbe gehabt.

Die beiden Hunde, zu deren Rasse keine nähere Vermutung abgegeben werden konnte, hätten eine Schulterhöhe von ca. 40 – 45 cm gehabt, schwarzes Fell mit dunkelbraunem Einfluss, und eine etwas längere, spitz zulaufende Schnauze.

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