Wichtiger Arbeitgeber – Dreyer spricht mit Politikern über US-Truppenabzug

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Foto: dpa-Archiv

Über den geplanten Truppenabzug vom US-Militärflugplatz Spangdahlem in der Eifel wird die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) heute in Trier mit Politikern aus der Region sprechen. Sie trifft mit Landräten der Kreise Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich sowie Verbands- und Ortsbürgermeistern zusammen. Die USA hatten am vergangenen Mittwoch angekündigt, die in Spangdahlem stationierte Staffel mit F-16-Kampfjets nach Italien verlegen zu wollen.

Viele Menschen rund um die Air Base sind daher in Sorge: Der US-Militärflugplatz ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und wirtschaftlich von großer Bedeutung. Zudem sind Amerikaner und Deutsche dort seit Jahrzehnten freundschaftlich verbunden. Die Pläne von US-Präsident Donald Trump sind noch nicht final beschlossen. Insgesamt will er die Zahl der US-Soldaten in Deutschland um fast 12 000 verringern.

Das Jagdgeschwader in Spangdahlem umfasst eine Staffel mit gut 20 Flugzeugen und unterstützt weltweit Einsätze der US-Air Force und der Nato. Zur Air Base gehören laut US-Luftwaffe rund 4000 US-Soldaten. Die Angehörigen eingerechnet leben und arbeiten fast 11 000 Menschen auf dem Stützpunkt. Der Flugplatz ist auch Arbeitgeber für gut 800 Deutsche. Die US-Luftwaffe hat angekündigt, dass der Stützpunkt trotz Verlegung von Soldaten erhalten bleibt.

1 KOMMENTAR

  1. “ Über den geplanten Truppenabzug vom US-Militärflugplatz Spangdahlem in der Eifel wird die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) heute in Trier mit Politikern aus der Region sprechen. Sie trifft mit Landräten der Kreise Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich sowie Verbands- und Ortsbürgermeistern zusammen. “

    Das ist ja eine tolle Leistung. Dieses Gremium hat sicherlich sehr viel Einfluss auf die Entscheidung der Amerikaner. Ich finde das (um ein Lieblingswort unserer Landesmutti zu gebrauchen) „eindrucksvoll“.

    Ich frage mich nur warum Frau Dreyer nicht innerhalb der Koalition mit Merkel mehr Druck gemacht hat, um diesen wirtschaftlich wichtigen Faktor im Land zu halten. Das wäre einmal ein sinnvoller Einsatz im Interesse der hiesigen Bevölkerung gewesen. Stattdessen pflanzt sie „Coronabäumchen“, damit wir einen kleinen Trost haben.

    Wie immer produziert die Dame also wieder einmal viel heisse Luft. Ich kann nur hoffen, dass die Wahlberechtigten der betroffenen Region der Dame die entsprechende Quittung verpassen.

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