Sommerschule in der Region: 20 Tausend Schüler geben Gas

Deutsch und Mathe statt Freibad und Ausflüge - unter dem Eindruck der coronabedingten Schulschließungen haben das Bildungsministerium und die Kommunen ein besonderes Nachhilfe-Angebot auf die Beine gestellt.

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REGION TRIER. Rund 20 000 Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz nehmen ab Montag an einer einwöchigen Sommerschule teil. Dabei sollen sie in der letzten oder vorletzten Ferienwoche täglich drei Stunden lang Lerninhalte nachholen, die sie wegen der coronabedingten Schließung der Schulen im Frühjahr versäumt haben.

Landesweit haben die kommunalen Schulträger nach Angaben des Bildungsministeriums 345 Angebote für die 1. bis 8. Klasse gemeldet, teilweise noch untergliedert in mehrere Kurse.

«Damit können wir landesweit rechnerisch sogar mehr als die 20 000 Plätze anbieten, für die die Eltern Bedarf angemeldet haben», sagte ein Sprecher des Ministeriums. Oder die Kurse könnten auch verkleinert werden. Kurzfristige Anmeldungen sind noch über eine Webseite möglich, die alle Angebote anzeigt. Die «qualifizierten Nachhilfeangebote in Deutsch und Mathematik» sollen dazu beitragen, dass Mitte August der Start ins neue Schuljahr gut gelingt.

Geleitet werden die Kurse von Freiwilligen. Dafür haben sich rund 4500 Menschen gemeldet, unter ihnen Lehramtsstudierende und -anwärter sowie Lehrkräfte, pensionierte Lehrkräfte oder auch ältere Schülerinnen und Schüler, die dafür geschult wurden. Für ihren Einsatz in den Ferien erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Das Land hat für die «Sommerschule RLP» 500 000 Euro bereitgestellt.

Für die Sommerschule wurden spezielle Hygienehinweise entwickelt, die auf dem Hygiene-Plan für die Schulen in Rheinland-Pfalz beruhen, der seiner mittlerweile schon 4. Fassung ab 1. August gültig ist. Demnach «kann von der Einhaltung des Mindestabstands insbesondere zwischen Schülerinnen und Schülern in allen Schularten und Jahrgangsstufen abgewichen werden», soweit dies für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband erforderlich ist. «Wo dennoch möglich, soll ein Mindestabstand von 1,50 m eingehalten werden.»

Kinder mit Krankheitssymptomen wie Schnupfen, Fieber oder Halsschmerzen dürfen nicht an der Sommerschule teilnehmen. Treten die Symptomen während der Sommerschule auf, sollen die Betroffenen von den Eltern abgeholt werden.

Die Kommunen kümmern sich um die Anmeldungen vor Ort und stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung. Allein in

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