Tests können alleine nicht mehr bewältigt werden – Fieberambulanz Ehrang schließt Ende Juli

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt, schließt die Fieberambulanz Parth-Guthmann in Trier-Ehrang schließt Ende Juli.

Seit dem Beginn der Corona-Krise hatte die Praxis von Dr. Monika Parth und Dr. Karin Gutmann-Feisthauer mit Unterstützung der Stadt neben ihrer normalen Hausarzttätigkeit eine Fieberambulanz aufgebaut, in der seitdem mehrere Tausend Tests auf das Coronavirus bei Patientinnen und Patienten gemacht, die Patienten zusätzlich auch untersucht und damit die dafür zuständigen niedergelassenen Ärzte in der Stadt und im Trierer Umland entlastet wurden. OB Wolfram Leibe dankte den beiden Ärztinnen für den hohen Einsatz: „Sie und ihr Team haben in dieser Krisenlage schnell reagiert und über Monate hinweg ein wirklich außergewöhnliches Engagement gezeigt.“

Die Praxis in Ehrang schließt ihre Fieberambulanz, weil die Zahl der Tests stark zugenommen hat und von ihr allein mittlerweile nicht mehr bewältigt werden kann. Zeitweise wurden in jüngster Zeit über 100 Tests pro Tag in Ehrang gemacht. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben in den letzten Wochen Strukturen aufgebaut, um die Behandlung von Infektpatientinnen und –patienten auch vor Ort leisten zu können. Dazu wurden auch Corona-Sprechstunden in Arztpraxen eingerichtet, deren Zahl stetig steigt.

Die Praxis Parth-Guthmann wird, wie andere Ärzte auch, weiterhin eine gesonderte Corona-Sprechstunde anbieten.

Menschen, die Erkältungsbeschwerden haben oder fürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten sich zunächst telefonisch bei ihrem Arzt / ihrer Ärztin melden, um das Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten und am Wochenende können sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen unter der Nummer 116 117 oder unter 0800 99 00 400. Für Hör- und Sprachgeschädigte hält der ärztliche Bereitschaftsdienst ein Fax-Formular bereit.

Viele Hausärzte und Hausärztinnen bieten inzwischen eine „Infekt-Sprechstunde“ an und machen auch Tests auf Coronavirus-Infektionen. Die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz listet auf ihrer Webseite derzeit folgende Corona-Anlaufstellen für Trier auf:

HNO-Praxis, Fleischstraße 10
Praxis Dr. Monika Kölsch und Dr. Christophe Walentiny, Kutzbachstraße 13 – 15
Praxis Dr. Ursula König und Irina Daneliya, Matthiasstraße 15
Praxis Dr. Matthias Lazzaro und Dr. Martina Hausen-Benk, Biewerer Straße 217
Praxis Dr. Mechthild Matheus-Höller und Dr. Karin Bach, Eurenerstraße 189
MVZ MVS für Schmerztherapie GmbH, Karl-Marx-Straße 48
Praxis Marina Prizker, Augustinusstraße 5
Praxis Dr. Walter Gradel und Dr. Frank Meier-Gerwig, An der Ehranger Mühle 8
Praxis Guthmann-Parth, Unter dem Dostler 2

Quelle: Stadt Trier

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