Saarland und Luxemburg – enge Zusammenarbeit in der Grenzregion

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Foto: dpa-Archiv

REGION. Bei einem Gespräch über die aktuelle Corona-Lage haben sich die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) und ihre luxemburgische Amtskollegin Paulette Lenert über eine engere Zusammenarbeit in der Grenzregion verständigt. Die Bestrebungen gingen in Richtung gemeinsamer Pandemiepläne sowie des Austauschs von Personal oder Ausrüstung, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Dienstag. Weitere Gespräche seien über den Sommer geplant, erste Ergebnisse sollen Ende des Jahres vorgestellt werden.

Das Saarland lebe von der geografischen Lage als Grenzregion, sagte Bachmann: «Die saarländische Landesregierung setzt sich gerade jetzt nochmal besonders für die deutsch-luxemburgische wie auch die deutsch-französische Freundschaft ein.» Gesundheitsministerin Paulette Lenert erklärte, dass Luxemburg seine Covid-Tests systematisch auf die über 200 000 Grenzgänger ausdehne, die täglich aus den benachbarten Regionen einreisten.

Vor zwei Wochen war Luxemburg vom Robert Koch-Institut zum Corona-Risikogebiet erklärt worden, nachdem es die Schwelle von 50 Neuinfizierten pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten hatte. Das Saarland hatte jüngst seine Quarantäneregelungen für Luxemburg-Reisende angepasst. Demnach wird unter anderem von nicht notwendigen Reisen ins Großherzogtum abgeraten. Berufspendler sind laut Saar-Verordnung von der zweiwöchigen Quarantänepflicht ausgenommen.

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