Pkw auseinandergerissen: Fahrer kommt bei Autounfall in der Pfalz ums Leben

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Foto: dpa-Archiv

ZWEIBRÜCKEN. Ein 20 Jahre alter Autofahrer ist am Freitag in der Pfalz tödlich verunglückt.

Der Unfall ereignete sich der Polizei zufolge auf der Kreisstraße 1 im Wattweiler Tal zwischen der Landesgrenze Saarland und Zweibrücken-Wattweiler. Der Wagen des Mannes kam demnach in einer leichten Linkskurve von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und schleuderte eine Böschung hinab.

Das Auto wurde dabei auseinandergerissen und der Fahrer im Autowrack eingeklemmt. Der herausgerissene Motorblock kam wenige Meter neben dem Unfallwagen zum Liegen, wo er Feuer fing und von der Feuerwehr abgelöscht wurde. Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer wurde bei dem Unfall tödlich verletzt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Die Unfallursache war zunächst unklar. Der 20-Jährige war allein unterwegs. Der Schaden beträgt rund 30 000 Euro.

13 KOMMENTARE

  1. „Die Unfallursache war zunächst unklar. Der 20-Jährige war allein unterwegs.“

    Ich bin kein Unfallsachverständiger, aber wenn ein Auto auseinander gerissen wird und der Motorblock einige Meter weiter fliegt, dann war der ganz sicher deutlich schneller als die maximal 100 km/h die auf einer Land-/Kreisstraße erlaubt sind.
    Das Fahrzeug wird vermutlich auch nicht altersschwach gewesen sein, wenn der Sachschaden bei einem Alleinunfall 30.000€ beträgt.

    • Auf dieser Strecke sind leider 70 Km erlaubt!Aber ob dort 50, 70 oder 100 Km erlaubt sind, gerast wird dort immer.Jedoch sind es auch sehr viele ältere Menschen die sich dort überschätzen, die Kurve schneiden oder einfach zu schnell sind.
      Der junge Mann der dort verunglückt ist , war leider immer zu schnell unterwegs.Oft waghalsig überholt und ohne Rücksicht auf Verluste.Die Kurven dort laden zum schnell fahren ein. Besonders junge Fahrer überschätzen sich .Aber auch Mütter mit ihren Kindern auf dem Rücksitz rasen dort. Man kann manchmal nur mit dem Kopf schütteln wie verantwortungslos manche Autofahrer sind.
      Der junge Mann ist auf einer fast geraden Strecke verunglückt. Kein Mensch hat es verdient so von dieser Welt zu gehen. Besonders nicht mit 20 Jahren. Niemand weiß wirklich weshalb das so geendet ist und eine Familie um Sohn, Bruder und Enkel trauern müssen. Ich wünsche Ihnen liebe Familie Gimmler von Herzen mein aufrichtiges Beileid. Ich habe Sonnenblumen am Unglücksort niedergelegt und eine Kerze aufgestellt.Auch wenn ich ihn nicht persönlich gekannt habe, macht es mich unsagbar traurig. Fühlen Sie sich umarmt und pass sie auf sich auf.
      Wenn ich fast täglich daran vorbei fahre, halte ich kurz inne und frage mich warum musste das passieren.

    • Ja Frau Gimmler, wahrscheinlich war ihr Enkel zu schnell unterwegs. Aber der Kommentar von Manuel ist unqualifiziert.

      Jeder sollte sich daran erinnern, wie viele Fehler er/sie als Fahranfänger gemacht hat und wie viel Glück man damals hatte.
      Mein Beileid für Sie!!

    • Ich wünsche den Menschen , die von dieser Tragödie betroffen sind , das sie zusammen stehen und gemeinsam versuchen den Schmerz der nun in ihrem Leben ist , irgendwie zu verarbeiten.
      Ein langer und schwerer Weg.
      W.W.

    • Liebe Frau Gimmler,
      Mein tiefstes Mitgefühl für Sie und ihre Familie!
      Ich habe ihren Errit als lieben, sympathischen und aufgeschlossenen jungen Mann kennen gelernt! Es ist so unsagbar grausam was geschehen ist und das er nicht mehr da ist tut so weh!
      Es gibt wenig Worte des Trostes, der Schmerz macht sprachlos!
      Ich wünsche ihnen und ihrer Familie aus tiefstem Herzen alles Liebe und Gute!

  2. Mein Beileid für die Angehörigen, bin dort selbst mit Fahrrad mit meinen Sohn unterwegs es sind leider oft solche Möchtegern Rennfahrer unterwegs die sich nicht unter Kontrolle halten können.

    • Sie kondolieren den Angehörigen und verurteilen gleichzeitig deren Enkel/Sohn welcher sein Leben verloren hat als „möchtegern Rennfahrer“???

  3. Liebe Frau Gimmler,
    es tut mir alles unendlich leid… Wir haben unseren Sohn mit 18 Jahren bei einem Verkehrsunfall verloren… Er ist auch gefahren… Die Umstände sind für die Polizei geklärt, für uns aber noch lange nicht, weil vieles, was an dem Tag passiert ist, nicht zusammen passt… Die Fakten bleiben aber… Wir bekommen unsere Lieben nicht zurück… Und glauben Sie mir, es tut weh und wird lange weh tun.. Was mich am Meisten damals – abgesehen vom Verlust – verletzt hat, war die öffentliche Zurschaustellung der Bilder vom Unfallort der Presse und das unsensible Gerede von Außenstehenden… Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ganz ganz ganz viel Kraft und bin in Gedanken bei Ihnen…

  4. Wir alle waren einmal jung und haben uns nicht immer an sämtliche Vorgaben gehalten. Dass man dies mit 20 Jahren, gerade das Abitur in der Tasche und das ganze Leben noch vor Augen, mit dem Leben bezahlen muss, ist eine schreckliche Tragödie. Wir durften den Jungen nur kurz kennen lernen, sind jedoch völlig erschüttert und sind in Gedanken bei Ihnen Frau Gimmler und den Eltern. Wir hoffen inständig, dass dieses Unglück durch den Halt der Familie abgefedert werden kann.
    Unser aufrichtiges Mitgefühl!

  5. Liebe Frau Gimmler,
    es gibt keinen Trost und nie die richtigen Worte. Mein tiefstes Mitgefühl und viel Kraft in der bevorstehenden Zeit. Mehr gibt es nicht zu sagen.

    An alle verurteilenden…… haltet einfach mal die Klappe und überlegt was ihr von euch gebt!

      • Ja das sehen immer viele Leute nicht wenn sowas passiert.
        für Raserei gibts keine Entschuldigung.
        In meinem Verwandtenkreis gab es auch einen damals 23jährigen Raser, der durch eigenes Verschulden ums Leben kam. Man muss sagen zum Glück hat er niemand anderen verletzt.

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