Auch bei Auto und Bahn? Ministerin für einheitlichen Umgang mit Reise-Rückkehrern

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Foto: dpa-Labor

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) tritt für eine bundesweit einheitliche Regelung bei der Rückkehr von Urlaubern aus Corona-Risikogebieten ein. «Es muss eine Möglichkeit gefunden werden, wie eine Ausbreitung des Virus nach der Urlaubszeit verhindert oder zumindest eingedämmt werden kann», sagte sie am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich am Mittwochabend grundsätzlich drauf verständigt, dass Reisende aus Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr in Deutschland auf das Coronavirus getestet werden sollen. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden. Am Freitag wollen die Minister weitere Details besprechen und ein Gesamtpaket beschließen.

«Tests an Flughäfen sind sicher eine gute Möglichkeit – allerdings müssen auch die Menschen berücksichtigt werden, die mit dem Auto oder der Bahn in den Urlaub gefahren sind», sagte Bätzing-Lichtenthäler. «Daher sollte eine bundesweite Lösung erzielt werden, um ein einheitliches Vorgehen zu ermöglichen.» Dazu müsse auch eine Finanzierung der flächendeckenden Testung ermöglicht werden.

2 KOMMENTARE

  1. Man kann es auch übertreiben mit den Tests!! Da fährt keiner mehr in Urlaub, oh, dann bricht die Tourismusbranche weiter ein. Über die Gesundheit entscheidet jeder selbst, es sei denn, es gibt eine Betreuung oder dergleichen. Das nennt man Eingriff ins Personenrecht! Man dürfte keinen mehr wählen, die
    arbeiten nur zur Gunsten ihrer Vorteile. Frage, lassen die sich auch testen nach jedem::::::

  2. Dann fliegt man halt im Privatjet, mit privater Start-und Landebahn. Freunde hat man genug, die alles privatisiert haben.Oder mit der Yacht kommt man auch fast überall hin. Da kann man doch glatt wieder
    Grenzkontrollen einführen, das Schema von Frau Bätzing-Lichtenthäler ist halt etwas humaner formuliert.

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