Reisewarnung Luxemburg und Folgen – Gemeinsamer Appell der Trierer Ortsvorsteher/-innen

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Als Reaktion auf die Reisewarnung für Luxemburg, haben fast alle Ortsvorsteher aus Trier eine gemeinsame Stellungnahme verfasst. Diese baut unterstützend auf dem Appell des Oberbürgermeisters sowie des Landrats auf.

Die Stellungnahme im Wortlaut:

„Wir schließen uns dem Appell von OB Wolfram Leibe und Landrat Günther Schartz an, die Grenzen offen zu halten.

Wir fordern die Landesregierung Rheinland-Pfalz und den Bundesinnenminister, Herrn Horst Seehofer, nicht nur auf, Grenzschließungen zu vermeiden, sondern auch aktiv intensive Konsultationen mit der Regierung des Großherzogtums Luxemburg über gemeinsame Maßnahmen gegen die Pandemie zu führen. Dies schließt eine umgehende Überprüfung der Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet ein, die sich auf die auf Luxemburg beschränkten Fallzahlen stützen sollte.
Dazu folgen wir den Ausführungen von Herrn Asselborn (Außenminister Luxemburg), dass aufgrund der verstärkten Tests nun auch mehr Coronafälle, auch bei Grenzgängern, entdeckt werden. Die Transparenz der weitreichenden Tests, auch für die Pendler, bleibt aus unserer Sicht ein wichtiger Baustein.

Wir unterstützen alle Maßnahmen, die die Regierungen von Luxemburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland unternehmen, um die Corona-Pandemie einzudämmen und eine zweite Welle zu verhindern.

Wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger beider Staaten an die Corona-Regeln halten (Abstand halten, Maske tragen, Hände desinfizieren) und alle Maßnahmen auf beiden Seiten der Grenze in gleicher Weise umgesetzt werden, sichern wir uns solidarisch gegen eine neue Infektionswelle.

Michael Düro (Trier-Mitte/Gartenfeld) Andreas Kratz (Biewer)
Bertrand Adams (Ehrang/Quint) Hans-Alwin Schmitz (Euren)
Rainer Lehnart (Feyen/Weismark) Joachim Gilles (Filsch)
Hanspitt Weiler (Heiligkreuz) Karl-Heinz Klupsch (Irsch)
Horst Freischmidt (Kernscheid) Ole Seidel (Kürenz)
Dirk Löwe (Trier-Nord)
Petra Block (Olewig)
Margret Pfeiffer-Erdel (Pfalzel) Christiane Probst (Ruwer)
Nicole Helbig (Trier-Süd)
Werner Gorges (Tarforst)
Marc Borkam (Trier-West/Pallien) Christoph Schnorpfeil (Zewen)

13 KOMMENTARE

  1. mmmmh , die Luxemburger Polizei fängt aber schon an willkürlich Verkehrskontrollen durchzuführen.
    Mein Helm wurde kontrolliert ob ECE Norm , hatte er blöderweise für die „Beamten “ . Kein “ Verstoß “ gegen irgendwas…. doch dann kams …wo ist die gelbe Sicherheitsweste ? Hah , unter der Sitzbank !
    Diese blöden Gesichtsausdruck werde ich so schnell nicht vergessen. Übrigens wurde ich aus dem Verkehr gezogen ohne Grund. Auf Nachfrage konnten sie mir nur blöderweise “ allgemeine Verkehrskontrolle “ angeben. Wer´s glaubt ?!
    Aus gegebenen Anlass werde ich meine Motorradtouren , wie meine Bekannten auch , wieder nach Frankreich verlegen.
    PS . mir wurde nahe gelegt mir einen neuen Helm zu kaufen ! Geht´noch ? Warum ? Sind das jetzt fliegende Händler oder einfach nur unterbelichtete Staatsdiener ?

    • Bitte trotz allem sachlich bleiben. Bei unserer Polizei sind keine „fliegende Händler oder einfach nur unterbelichtete Staatsdiener“!
      Das sind normale Motorrad-Kontrollen wie sie jedes Jahr in Luxemburg durchgeführt werden um die schwarzen Schafe auszufiltern und hat gar nichts mit Corona zu tun, sondern mit Verkehrssicherheit.

      • Herr Weber , wie soll ich denn die Aussage verstehen dass ich mir einen neuen Helm zulegen soll ?
        Eine allgemeine Verkehrskontrolle wird doch normalerweise am Strassenrand geschehen und man wird nett rausgewunken und nicht von einem entgegenkommenden Fahrzeug , das schnell wendet , einem hinterherfährt und dann stoppt ! Dieser lässige Gang mit cooler Sonnebrille , Hemd aufgeknöpft erinnert mich eher an einen billigen US Highway Cop .

    • @VR 46
      So wie Herr WEBER schon geschrieben hat, es handelt sich um ganz normale Kontrollen.

      P.S. Unterbelichtete Staatsdiener …. wenn für Sie Polizisten mit Abitur, welche vier Sprachen fliessend sprechen, unterbelichtet sind, dann erzählen Sie uns doch mal wieviele Sprachen Sie z.B. sprechen.

    • Was ist denn an einer allgemeinen Verkehrskontrolle „willkürlich“ ?
      Ich finde allgemeine Verkehrskontrollen – die übrigens jede Polizei durchführt – völlig normal und auch vollkommen berechtigt. Die Prüfung, ob ein Helm nach ECE 22/05 Norm zugelassen ist, ist auch richtig und auch nicht gerade neu.
      Wenn man in D zur Zeit noch kein Bußgeld für die Verwendung von nicht ECE Norm Helmen kassiert, hängt D mal wieder „etwas“ nach – kommt aber bestimmt, wenn jemand merkt, dass dies eine Geldquelle darstellt.
      Die Mitführungspflicht von Warnwesten gilt übrigens nicht nur in L, sondern auch in B und SK (u.a.)
      Also nichts mit kleinlich oder so und ich kann als Deutscher nur dazu sagen, dass ich bisher bei allen Kontrollen in L und B nur freundliche und hilfsbereite Polizisten getroffen habe. Das mag vielleicht daran liegen, dass es heißt: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus“.
      Abschließend: Ich persönlich begrüße es ausdrücklich, dass solche Leute wie „VR 46“ zukünftig die Straßen in Frankreich unsicher machen. Dies hat für mich den Vorteil, dass ich solche Leute bei meinen Ausfahrten in D, B und L erst gar nicht antreffe und mich auch nicht für solche Leute schämen muss.
      Ralf

      • richtig lesen ! dann würden auch SIE auch erkennen dass ich mich nicht „schuldig“ gemacht habe !
        Also was soll der Schwachsinn mit Strassen“ unsicher“ machen ?

  2. Ich habe nichts gegen Motorradfahrer. Mein Sohn hat auch ein Motorrad.
    Ich finde es ungerecht, wenn Motorradfahrer geblitzt werden und ich schätze in 95 % der Fälle
    nicht ermittelt werden, während Autofahrer immer zahlen müssen. Warum werden nicht alle Blitzgeräte
    technisch so hergestellt, dass das Nummernschild der Motorradfahrer abgelichtet werden kann.
    Das verstößt meines Erachtens gegen das Grundgesetz. Wenn man Motorradfahrer identifizieren will, müssten diese von der Polizei hinter dem Blitzgerät immer angehalten. Wird vielleicht ab und zu mal gemacht.
    Wie will man einen Motorradfahrer an Hand von Kleidung usw erkennen können, insbesondere wenn er aus dem Ausland oder Norddeutschland, Süddeutschland usw kommt.
    Ganz extrem und ein Skandal ist das in Trier, wo Hipos im Einsatz sind, die keine Verkehrsteilnehmer anhalten dürfen. (anhalten dürfen nur Polizeibeamte)
    Also nur Autofahrer blitzen, das reicht für die Stadtkasse.

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