Rehböcke im „Liebesrausch“: Landesjagdverband warnt vor erhöhter Gefahr von Wildunfällen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Vor erhöhter Wildunfallgefahr in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August hat der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz gewarnt. Grund sei die Paarungszeit – genannt «Blattzeit» – der Rehe, teilte der Verband am Dienstag mit.

«Rehböcke im Liebesrausch» verlören beim Durchstreifen ihrer Reviere häufig den Blick für drohende Gefahren wie Straßen. Besonders gefährlich sind demnach die Morgen- und Abendstunden. Stehe ein Wildtier auf der Straße, sollten Autofahrer das Licht abblenden, hupen und bremsen, aber keinesfalls ausweichen.

Laut dem Verband, der sich auf Angaben der Polizei bezieht, sind zwischen dem 1. April 2018 und dem 31. März 2019 rund 10 000 Rehe auf rheinland-pfälzischen Straßen gestorben.

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