RLP: Toppositionen in Unternehmen – Frauen hinken bei Besetzung hinterher

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Jan-Philipp Strobel

Größere Städte in Rheinland-Pfalz hinken einer Studie zufolge bei der Besetzung von Topposten ihrer Unternehmen mit Frauen hinterher.

Demnach lag der Anteil von Managerinnen im Vorstand, der Geschäftsleitung oder Geschäftsführung kommunaler Unternehmen im Frühjahr im Schnitt bei 10,3 Prozent (plus 1 Prozentpunkt). Bundesweit stieg der Frauenanteil in 69 ausgewerteten größeren Städten verglichen mit dem Vorjahr geringfügig um 0,4 Prozentpunkte auf durchschnittlich 19,7 Prozent. Kommunen im Saarland lagen mit 21,0 Prozent darüber.

Den höchsten Anteil weiblicher Führungskräfte in kommunalen Unternehmen wiesen in Rheinland-Pfalz Trier (28,6 Prozent) und Koblenz (23,1 Prozent) auf. Im Saarland standen die Landeshauptstadt Saarbrücken (24,3 Prozent) sowie Homburg und St. Ingbert (jeweils 20,0 Prozent) an der Spitze.

Untersucht wurden im März/April dieses Jahres 1469 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten. Verglichen wurden Stadtstaaten, Landeshauptstädte und die vier größten Kommunen je Bundesland. Die Forscher weisen darauf hin, dass in Bundesländern, in denen es kaum große Städten gibt, vergleichsweise viele kleinere Kommunen mit wenigen Unternehmen analysiert wurden.

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