Keine Rettungsgasse auf Autobahn gebildet: 56-Jähriger droht Fahrverbot

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LUDWIGSHAFEN. Weil sie keine Rettungsgasse gebildet hat, muss eine 56-Jährige aus München mit einem einmonatigen Fahrverbot und einem Bußgeld von 200 Euro rechnen.

Wie die Polizei mitteilte, war es am Samstagmittag wegen eines medizinischen Notfalls zu einer Teilsperrung der A61 unmittelbar vor dem Autobahnkreuz Ludwigshafen gekommen, dahinter staute sich der Verkehr. Weil die Autofahrerin den Weg nicht wie vorgeschrieben frei machte, wurde sie von Beamten kontrolliert – ihren Fehler sah die Frau nach Polizeiangaben aber nicht ein. Die Konsequenzen wird sie wohl trotzdem tragen müssen, denn die Beamten filmten den Vorfall per Videokamera.

«Bedenken Sie Rettungsgassen können Leben retten!», teilte die Polizei weiter mit.

2 KOMMENTARE

  1. Richtig so, es ist kein Kavaliersdelikt . Irgendwann kann jeder mal schnelle Hilfe benötigen.
    Nur leider lernt die Menschheit nur über den Geldbeutel

  2. Die Strafen für ein solch egoistisches Verhalten sind noch viel zu gering.
    1000 € und 6 Monate Fahrverbot!!! und bei Uneinsichtigkeit das Doppelte. Die bisherigen Konsequenzen sind lächerlich.

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