An Corona erkrankt und brauchen Behandlung – Enkeltrick wird in diesen Tagen „angepasst“

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Foto: Christian Stratenschulte / dpa-Archiv

Kriminelle nutzen die Corona-Pandemie derzeit beim sogenannten Enkeltrick aus: «Die Delikte werden angepasst», sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) Rheinland-Pfalz der Deutschen Presse-Agentur.

So gebe es nun vermeintliche Enkel, die bei Senioren anriefen und erzählten, sie seien an Corona erkrankt und brauchten dringend Geld für die Behandlung. Auch Fälle von Anrufen von falschen Ärzten, die in der Corona-Krise ältere Menschen um Geld bringen wollten, seien bereits bekanntgeworden, sagte der Sprecher. Insgesamt sei die Zahl der Enkeltrick-Fälle aber nicht gestiegen.

Deutlich zurückgegangen sei in der Corona-Zeit die Zahl der Einbrüche. Nach einem bisherigen Tiefststand des Jahres im April seien zwar im Mai und Juni wieder leicht steigenden Fallzahlen zu registrieren. «Diese liegen aber noch deutlich unter den Vorjahreswerten», sagte der Sprecher. Konkrete Zahlen konnte er nicht nennen. Es liege «auf der Hand», dass der Rückgang coronabedingt sei: «Die Leute waren alle zuhause.»

Auch für den Sommer rechnet das LKA nicht mit einem Anstieg der Zahlen: Vor allem wegen der längeren Tage und damit fehlender Tatgelegenheiten gebe es bei Wohnungseinbruchsdiebstahl in jenen Monaten meist ein «Sommerloch». Dies werde «aller Wahrscheinlichkeit nach auch im Jahr 2020 zutreffend sein».

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