Bürgermeister für den Frieden: Stadt Trier unterstützt atomwaffenfreie Welt

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OB Wolfram Leibe (hinten, 2. v. l.) unterstützt mit Vertreterinnen und Vertretern der AG Frieden, Pax Christi, der Deutschen Friedensgesellschaft und des Antiatomnetzes Trier die Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt. Foto: Presseamt Trier

TRIER. Auch in diesem Jahr unterstützt die Stadt Trier zum Stichtag 8. Juli das Netzwerk „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden), dessen Hauptanliegen eine Welt ohne Atomwaffen ist.

Hierfür weht vor dem Rathaus eine entsprechende Flagge, die auf dieses Anliegen aufmerksam macht. Vertreterinnen und Vertreter von der AG Frieden, Pax Christi, der Deutschen Friedensgesellschaft und des Antiatomnetzes Trier dankten OB Wolfram Leibe dafür.

Als weiteres öffentliches Zeichen ist auf der Webseite der Stadt Trier aktuell das „ICAN“ Logo zu sehen – ein Städte-Appell mit dem der Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterstützt werden soll. Professor Karl Hans Bläsius, der für die AG Frieden sprach, berichtete OB Leibe von einem offenen Gespräch, das er mit dem Kommandeur des Atomwaffenstandorts Büchel geführt habe. Dieser habe ihm weitere Gespräche zugesagt, so Bläsius.

9 KOMMENTARE

  1. “ Hierfür weht vor dem Rathaus eine entsprechende Flagge, die auf dieses Anliegen aufmerksam macht. “

    Das wird sämtliche Atomwaffenmächte unglaublich beeindrucken!

    Hat der Herr Leibe nichts besseres zu tun????

    • Hat „DerBeobachter“ nichts besseres zu tun, als den ganzen Tag sinnlosen Müll im Internet zu posten?

      Traurig, so ein Leben….

  2. Danke für das Kommentar, das hilft uns unser Anliegen zu verbreiten! Und wenn Sie die Rede von Prof Bläsius gehört hätten, wüssten Sie dass solche Aktionen auch von einigen hochrangigen Militärs begrüßt werden und sehr wohl wahrgenommen werden – klar es sind nur Mosaiksteine auf dem Weg, aber wichtige. von daher Herr Leibe hat genau solche wichtigen Dinge als Bürgermeister für Frieden zu tun. Wenn Sie Flaggentag in eine Suchmaschine eingeben und News suchen werden Sie sehen das das Thema dadurch sehr wohl gepuscht wird. Wie überlebenswichtig das Thema ist steht übrigens hier: https://atomkrieg-aus-versehen.de

    • Ich stelle mir gerade vor, wie es abläuft wenn besagte Gruppe der engagierten Bürgermeister in die USA, nach China, Nordkorea, Indien, Pakistan usw. fahren, fliegen oder schwimmen. Mit ihrem Fähnchen stehen sie dann vor den Regierungsgebäuden (wenn sie überhaupt ins Land gelassen werden) und fordern die betreffenden Staatoberhäupter auf, ihre Nuklearwaffen einzustampfen. Besser könnte Monty Python auch nicht mehr sein

      • Über die AG Frieden und Herrn Pflüger (den Klääs sowieso!) kann ich viel mehr lachen als über Monty Python.
        Und über den Langen seit der letzten Stadtratsitzung auch.
        Ach, wie gut sie’s doch alle meinen! Ihr Guten !! (frei nach Loriot)

        • Habe dabei eigentlich mehr an eine Scene in „Ritter der Kokosnuss“ gedacht als Arthus vor der französischen Burg stand und die ihn nicht reingelassen haben obwohl er doch auch nur „Gutes“ im Sinn hatte.

          Und fast alle Politiker erinnern mich irgendwie an „Sir Robin“… Topp dastehen wollen aber sich jeder Verantwortung entziehen und bei Gefahr abhauen

  3. Rheinland-Pfalz ist eben auf dem Weg zur perfekten Gesellschaft, wie man sie sonst nur aus Utopien kennt:
    Der Klimawandel ist hierzulande gestoppt, da Frau Marie Luise Dreyer in Koblenz am Moselufer eine Zerreiche gepflanzt hat, an einer Stelle, an der zuvor die einheimische Vegetation gerodet wurde
    Gleichzeitig folgen alle RheinländerInnen wie wild dem Aufruf Frau Dreyers, durch die Aufzucht von Topfpflanzen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, meine Frau topft auch gerade unseren Wohnzimmerkaktus um
    Gar wundersame Dinge geschehen in Trier:
    Durch das In-den-Boden-Rammen zweier stählerner (biblisch: eherner) Eisenstangen sprudelt kostenfrei köstliches Nass aus dem Boden.
    Man beachte den Fortschritt im Vergleich zu vor ca 3000 Jahren, Moses musste noch mit einem hölzernen Stab gegen den Felsen klopfen. Ausserdem ist das wundersame Leibe-Wasser schon gechlort.
    So entstehen auch Sagen und Legenden:
    Wenn in ca 200 Jahren die Menschheit in die Primitivität zurückgefallen ist wird Leibe Legende sein und es wird heissen: Hier, wo sich dieses gewaltige Trümmerfeld erstreckt lag einst ein grosses Dorf mit einem gar mächtigen Herrscher von gewaltiger LEIBEsfülle, der über magische Kräfte verfügte. Er musste nur einen Eisenstab in den Boden rammen und schon sprudelte an der Stelle das Wasser.
    Auch die Bienen waren ihm untertan (vgl. die von ihm eingeweihten Nisthilfen für Wildbienen am Rathaus), sie kamen zu seiner Residenz und brachten ihm ihren Honig dar.

    Und wenn sich jetzt der Aufruf der Stadt Trier noch unter den Atommächten herumspricht, nicht auszudenken, dann versenken sich alle Atom-Uboote selbst und die Mannschaften nehmen mit den Rettungsbooten Kurs aufs nächste paradiesische Eiland wie einst die Meuterer von der Bounty.

  4. Mag ja alles gut gemeint sein, bringt aber absolut nichts. Sehr naiv motiviert oder Polit-Gaukelei.
    Die Abschaffung von Atomwaffen geht nur über Abrüstungsverträge, an denen ohne Ausnahme ALLE Staaten mit Atomwaffen ehrlich teilhaben werden. Ein buntes Fähnchen am Trierer Rathaus erscheint mir da eher witzig.
    Fazit: Kräfte sparen und dort einsetzen wo mit regionalen oder nationalen Aktionen auch wirklich etwas bewegt werden kann.

  5. das kostet nichts und bringt ein Bild vom OB in der Zeitung , wieso hat noch niemand ein Buch mit den Absichtserklärungen der Tierer OBs und Dezernenten der letzten 40 Jahre herausgegeben und was daraus wurde?

    zb Dietze und der Petrisbergaufstieg ……
    Absichtserklärungen sind toll, da unverbindlich

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