Zweistelliger Millionenbetrag: Bistum Trier rechnet mit deutlich weniger Kirchensteuer

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Wegen der Corona-Pandemie rechnet das Bistum Trier in diesem Jahr mit deutlich weniger Einnahmen aus der Kirchensteuer: Derzeit gehe man von einem Rückgang in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages aus, teilte der Trierer Generalvikar Ulrich von Plettenberg am Donnerstag in Trier mit.

Als «Sofortmaßnahme» habe man sich daher entschlossen, die Ausgaben im kommenden Haushalt 2021 um rund 15 Millionen Euro zu verringern. Jeder Bereich sei aufgefordert, die Planungen entsprechend anzupassen.

Eine Reduzierung von Sachkosten alleine werde nicht reichen, sagte der Generalvikar. «Wir werden auch Maßnahmen zurückstellen müssen und frei werdende Stellen nicht in jedem Fall wiederbesetzen können.» Insgesamt gehe das Bistum für 2020 mit zehn Prozent weniger Einnahmen aus Kirchensteuermitteln aus. Zum Bistum gehören gut 1,3 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Das Bistum weise seit einigen Jahren ein negatives Finanzergebnis auf. Man arbeite daher ohnehin an einem Haushaltssicherungskonzept, hieß es. Mittelfristig müsse das Bistum sich die Frage stellen, welche Aufgaben es noch leisten könne. Dabei müsse auch über eine Reduzierung des Personalbestands nachgedacht werden: Aber nicht durch Kündigungen, sondern indem die Aufgaben von frei werdenden Stellen anders verteilt oder wegfallen würden, sagte von Plettenberg.

7 KOMMENTARE

  1. Nach all den Skandalen in der kath. Kirche, hat bei mir nur noch ein Tröpflein zum Überlaufen des Fasses genügt , um den Austritt aus der kath. Kirche zu vollziehen. Das war das Ablegen des Kreuzes, bevor der dicke Mann aus München, zusammen mit dem evangelischen Bruder, den Tempelberg in Israel betrat. Dazu noch die fürchterliche Unterwürfigkeit gegenüber der mittelalterlichen Religion, der frauenfeindlichen Religion, die sich in Deutschland breit macht. Nein danke, kein Geld mehr für diesen Verein.

  2. Wenn man sich so die Ratzingerfamilie ansieht, komplett gestört.
    2 Jungen, keiner wagt den Schritt ins Leben, alle flüchten in die Kirche
    1 Mädchen, arbeitet als Haushälterin ihres Bruders.
    Das ist nicht normal.

  3. „Zweistelliger Millionenbetrag: Bistum Trier rechnet mit deutlich weniger Kirchensteuer“

    Den, uind die anderen Vereine brauch kein Mensch!

    • Welche „anderen Vereine“ meinen Sie denn? Ihre Aussage ist aber ziemlich einfach gehalten. Man muss der Kirche gegenüber absolut nicht kritiklos und positiv gegenüberstehen, aber ohne diese Institution gäbe es im Bildungs-, Wissenschafts- und Sozialbereich ein ziemliches Defizit. Man sollte nicht einfach unreflektiert und in guter Facebook-Tradition draufloshämmern. Und kommen Sie jetzt bloß nicht mit Hexenverbrennungen und Kreuzzügen etc. „um die Ecke“……..

  4. Das ist doch einmal eine gute Nachricht! Die Kirche schwimmt im Geld und Vermögenswerten. Ergebnis eines über Jahrhunderte andauernden Raubzuges unter Ausnutzung sämtlicher Verbrechensformen. Mord, Betrug, Sklavenhandel, Urkundenfälschung, sexuelle Ausbeutung, Erbschleicherei, u.s.w.

    Eigentlich können die diese „Mindereinnahmen“ problemlos wegstecken, zumal der Staat auch hier leichtfertig mit dem Geld der Steuerzahler umgeht und widerrechtlich hilft. Z.B. FInanzierung der Gehälter von Bischöfen, Pastoren, u.s.w.

  5. So lange die Missbrauchsfälle nicht aufgeklärt sind, von mir kein Cent mehr. Ich zahle kein Geld für Pädophile und das sind meiner Meinung nach alle die Aufdeckung verhindern.

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