Schade: Beliebter Weinstand auf dem Hauptmarkt bleibt 2020 geschlossen

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Foto: Facebook - Weinstandt Trier Hauptmarkt

TRIER. 
Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz sieht vor, dass Großveranstaltungen bis Ende Oktober 2020 nicht stattfinden können.

Von diesen Bestimmungen ist auch der Weinstand auf dem Hauptmarkt in Trier betroffen, wo sich an bestimmten Tagen hunderte Gäste auf ein Glas Wein in geselliger Runde zusammenfinden. Eine Öffnung als Gastronomie kommt nicht in Frage, weil eine vorschriftsmäßige Kontaktdatenerfassung sowie die umfassende Durchsetzung des Sicherheitsabstandes nicht gewährleistet werden können.

Vor dem Hintergrund dieser geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen und der ungewissen Entwicklung der Corona-Pandemie wird der Weinstand auf dem Hauptmarkt in Trier im Jahr 2020 geschlossen bleiben.

8 KOMMENTARE

  1. Und der Behörden Irr- und Wahnsinn geht munter weiter. Es wird alles aber auch alles gegen die Wand und in den Ruin gefahren. Nur weil in China wieder ein Sack Reis umgefallen ist bleibt die Bude zu, traurig aber wahr.
    Zitat: „des Sicherheitsabstandes nicht gewährleistet „, was ist das ein Mumpitz hoch zehn wieder. Ist das alles was man hat und kann ? Falls ja, alle gewählten abdanken und auf Nimmerwiedersehn, Danke.

    • Haben Sie denn eine Lösung parat? Meckern kann man ja immer, aber dann sollte man auch Verbesserungsvorschläge machen, wie man das Problem lösen könnte.
      Da wäre z. B. diese Corona App des RKI. Wenn jeder diese App auf seinem Smartphone installiert hätte und vorweisen könnte, dass diese auch aktiv ist, müsste man nicht auf die Zettelwirtschaft zurückgreifen und könnte gewisse Dinge wieder öffnen, wie z. B. den Weinstand.

      • Ja, öffnen. Abstand einhalten und trinken. Wem es nicht passt, einfach nicht hin gehen. Die abwirtschafte leidet, es gibt kaum Fallzahlen, alles lächerlich. Schlaft einfach weiter.

      • Noch einmal zur Corona- App: Ich habe das jetzt so verstanden, dass jeder, der infiziert ist da irgendwo ein Häkchen setzen soll. So gut so schön. Wenn ich dann in der Nähe einer Person bin, die das Häkchen gesetzt hat, piept dann also mein Smartphone.

        Gehen wir doch einmal davon aus, dass eine Person infiziert ist aber nichts davon weiß und das Häkchen nicht gesetzt hat. Dann werde ich also nicht davor gewarnt. Ich könnte dann also angesteckt werden trotz dieser ultimativen App.

        Ein Schritt weiter: Eine infizierte Person hat das Häkchen gesetzt, mein Smartphone piept und ich weiß dass eine Ansteckung möglich wäre wenn ich den Ort nicht verlasse. Nur, eine infizierte Person sollte sich eigentlich in Quarantäne befinden und nicht durch die Gegend wandern, also ein klarer Verstoß gegen augenblicklich bestehende Verordnungen.

        Frage: Welchen Sinn hat diese 20 Mio. Euro teure Idiotie?????

        • Zur Corona-App ein Beispiel.

          Sie gehen mit 5 Freunden essen. Einen Tag später erfahren Sie, das sie gestern, bspw. auf der Arbeit, kontakt mit einem Infizierten hatten. Sie merken, das es Ihnen schlechter geht und lassen sich testen. Ergebnis Positiv, Sie haben Corona. Wenn Sie jetzt in der App angeben, das ihr Test positiv ausgefallen ist, bekommen ihre 5 Freunde, falls diese die App installiert haben, eine Mitteilung, das sie kontakt mit einem Infizierten hatten. Bei Ihren Freunden ist es jetzt kein Problem, die hätten Sie wahrscheinlich nach dem Test sowieso informiert. Jetzt hatten Sie vor dem Essen gehen aber noch ein Glas Wein an dem oben besagten Stand. Eine Person hat es mit dem Abstand nicht so genau genommen und an der Theke neben Ihnen gestanden. Wenn diese Person ebenfalls die App installiert hat, bekommt sie auch einen Hinweis. Anders wäre die Infektionskette nicht nachvollziehbar.

          20 Mio. finde ich auch sehr übertrieben, dies hätte man mit Sicherheit auch für weniger entwickeln können, aber ich bin kein Programmierer.
          Meiner Meinung nach ist es sinnvoll die App zu nutzen. Natürlich fühlt sich der ein oder andere damit überwacht. Diese Personen halten sich wahrscheinlich für besonders wichtig, da die Bundesregierung unbedingt wissen will, wo sie sich aufhalten.

          Ich will unter diesem Thema hier auch keine Diskussion dazu starten, sondern Ihnen nur den Sinn und Zweck dieser App erklären. Ich hoffe, das es einigermaßen verständlich war.

    • Ja wenn man Alkohol braucht, dann reagiert man so und beschimpft alles und jeden! Wer braucht diesen Alkoholiker-Treffpunkt? Niemand!

  2. @ Alki Jupp “ Wer braucht diesen Alkoholiker-Treffpunkt? Niemand! “

    Nur weil Sie das so sehen muss das doch nicht richtig sein. Sollte man es nicht jedem Bürger selbst überlassen, ob er hingehen will oder nicht. Immer dieses diktatorische Denken. Verbieten verbieten …. 🙁

    • @ beobachter: Nee, nur weil ab 20 Uhr keine Hygiene Regeln mehr gelten,es keine Toiletten gibt, und deshalb die Alkis alles in der Gegend verpinkeln, im günstigsten Fall!

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