Stadtmuseum: Staatlich legitimierter Raub

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TRIER. Im Süden der Stadt Trier, in Verlängerung der Gerberstraße, waren einst mehrere Lederfabriken, die der Straße ihren Namen geben. Dort hatte auch die Lederfabrik Schneider ihren Standort. 1941 wurde die jüdische Fabrikantenfamilie mit dem ersten Zug aus Trier deportiert und fand ihren Tod in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern.

Am Schicksal dieser Familie schildert Jutta Albrecht am Sonntag, 19. August, 11.30 Uhr, im Stadtmuseum anschaulich und quellenreich die Enteignungs- und Arisierungspolitik der nationalsozialistischen Diktatur. Der Vortrag dauert circa eine Stunde, im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt beträgt sechs Euro.

Karten sind an der Kasse des Stadtmuseums erhältlich, ansonsten auch bei allen Vorverkaufsstellen des Trierischen Volksfreunds und von Ticket Regional oder online unter www.ticket-regional.de/stadtmuseum. (red)

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