Showdown im Stadtrat: Globus Ja oder Nein? – so wollen die einzelnen Fraktionen abstimmen!

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Foto: globus.de

TRIER. Die mögliche Globus-Ansiedlung in der Monaiser Straße, sorgt bei den Trierern für viel Diskussion. Am morgigen Dienstag, 30. Juni, entscheidet der Trierer Stadtrat über einen entsprechenden Antrag. Auf lokalo.de Anfrage äußerten sich alle Fraktionen des Trierer Stadtrates (außer die FDP) zu ihrer Position gegenüber des Globus-Marktes sowie zum möglichen Abstimmungsverhalten im Trierer Stadtrat .

SPD-STADTRATSFRAKTION

Globus für Trier – nicht um jeden Preis

Ja, wir sind als SPD für einen Globus in Trier. Nein, wir wollen keine Versiegelung von landwirtschaftlich genutzter Flächen für einen Supermarkt. Schließlich steht mit der Industriebrache in der Niederkircher Straße eine Fläche bereit, die auch von den Gutachtern als der richtige Standort empfohlen wird. Daher haben wir als SPD einen Antrag eingereicht, der die Vorlage der Bauverwaltung dahingehend abändern soll, dass der Globus dort angesiedelt wird und nicht auf den Flächen von Bauer Greif. Außerdem wollen wir die Verwaltung verbindlich dazu auffordern, dass die noch jetzt ausgewiesene Fläche von 27% für innenstadtrelevanten Handel auf 10 % reduziert wird. Denn dann würde der Globus sich auf eine Funktion der Grund- und Nahversorgung mit Lebensmitteln beschränken und unsere Stadt dadurch auch gut ergänzen. Dies würde unsere Innenstadt nicht noch einen zusätzlichen Konkurrenten bringen, sondern die 10% würden den Handel in der Innenstadt weiter schützen. Unser Credo lautet: Nahversorgung stärken, Landwirtschaft erhalten, Innenstadt schützen. Dies geht für uns mit einem Globus in der Niederkircher Straße und das ist unser Angebot als SPD an Globus, um in Trier anzusiedeln und dies nicht auf Kosten von Landwirtschaft und Innenstadt zu tun.
(Sven Teuber, MdL, Fraktionsvorsitzender)

Ergebnis: Ja zu Globus; Änderungsantrag bezüglich Standort und Sortiment

CDU-STADTRATSFRAKTION

Globus-Ansiedlung mit Auflagen

Nach der Beteiligung unserer Mitglieder haben wir uns als CDU Trier dazu entschieden, einer Globus- Ansiedlung in der Monaiser Straße mit Auflagen zuzustimmen.

Wichtig bei der Abwägung war für uns die Frage, wie wir die Attraktivität unserer Innenstadt erhalten können. Aus diesem Grund werden wir in der Stadtratssitzung am morgigen Dienstag einen Änderungsantrag für die Verwaltungsvorlage stellen, in der wir fordern, dass:

– im Umfeld von Globus kein weiteres Einzelhandelszentrum oder Outlet-Center entstehen darf;
– im Globus selbst keine Mall mit Textilläden errichtet wird;
– die Fläche des Gewerbegebietes in der Monaiser Straße – wie auch vom Ortsbeirat Zewen gefordert – reduziert wird;
– der von Globus angepeilte Anteil an innenstadtrelevantem Sortiment von 25% weiter reduziert werden muss.

Diese Auflagen müssen rechtssicher mittels Bebauungsplan und städtebaulichem Vertrag geregelt werden. Wir sehen hier die Vorteile einer Ansiedlung im Trierer Stadtgebiet im Gegensatz zu einer etwaigen Ansiedlung im Umland. So haben wir hier die Entwicklung selbst in der Hand und können zum Schutz unserer Innenstadt lenkend eingreifen, was bei einem Bau außerhalb der Stadt nicht der Fall wäre. Bis zu 350 neue Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sind weitere gute Argumente für unsere Stadt – insbesondere auch in der aktuellen Situation. Darüber hinaus kann u.E. die Schaffung eines neuen attraktiven Einkaufangebots durch die etablierte Marke „Globus“ dazu beitragen, weitere Kunden für die Stadt Trier zu gewinnen und die Einzelhandelszentralität zu festigen. Die vor einem Jahr von uns geforderte Analyse verschiedener Standorte hat die Monaiser Straße als den am besten geeigneten ergeben. Neben der deutlich besseren verkehrlichen Anbindung im Vergleich zur Niederkircher Straße spricht auch die Nahversorgung des Stadtteils Zewen für diesen Standort.

Wir erkennen ebenfalls an, dass die Versieglung von Ackerland nicht leichtfertig geschehen sollte. Uns ist aber bewusst, dass der Trierer Stadtrat im Flächennutzungsplan das betreffende Gebiet ohnehin als Gewerbegebiet ausgewiesen hat und die notwendigen Schritte hierzu in der Vergangenheit fraktionsübergreifend einen breiten Konsens fanden. Die von der SPD aktuell geführte Kampagne „zum Schutz der Erdbeeren“ ist nicht nur aus diesem Grunde scheinheilig. Konstruktive Gespräche mit dem betroffenen Bauern Greif über Ausgleichflächen sowie eine Reduzierung des geplanten Gebietes lassen die unterschiedlichen Interessen zusammen- kommen.

Ergebnis: Ansiedlung ja, aber bestimmte Auflagen müssen rechtlich gesichert werden

DIE GRÜNEN – STADTRATSFRAKTION

Welche Position bezieht die Fraktion bezüglich des Vorschlags einer Globus-Ansiedlung in der Monaiser Straße? // Gibt es bereits eine Tendenz zum Abstimmungsverhalten ?

Die Fraktion Bündnis90/Die GRÜNEN steht einer GLOBUS-Ansiedlung in der Monaiser Straße mehrheitlich ablehnend gegenüber.

Wie wird die entsprechende Position begründet? Welche Argumente sind für die Fraktion ausschlaggebend?
Wir lehnen es grundsätzlich ab, wenn Einkaufszentren vor der Stadt auf der „Grünen Wiese“ errichtet werden. Wir setzen vielmehr auf innovative Konzepte sowie einen inhabergeführten Einzelhandel und eine dezentrale Nahversorgung. Dies hat für uns vielerlei Gründe:

Einerseits wollen wir, insbesondere vor dem Hintergrund des Klimanotstands, keine zusätzliche Versiegelung von Flächen. Andererseits sehen wir die Erreichbarkeit als problematisch an. Der GLOBUS-Markt wird an dem vorgeschlagenen Standort nur mit dem Auto erreichbar sein. Menschen, denen kein Fahrzeug zur Verfügung steht oder die den Markt anderweitig aufsuchen möchten, ist dies nicht möglich. Daher wird in massiver Weise zusätzlicher Autoverkehr produziert werden, den wir verhindern möchten. Die ohnehin belastete Verkehrssituation wird sich weiter verschärfen.

Andererseits sehen wir Gefahren für den ohnehin stark belasteten Einzelhandel in der Innenstadt. Neben den Einbußen durch die Corona-Krise und auch die Konkurrenz durch den Online-Handel, gegen den wir auf lokaler Ebene wenig ausrichten können, müssen wir umsomehr zusätzliche Umstände vermeiden, die unseren Einzelhandel in der Innenstadt weiter gefährden, insbesondere dadurch, dass im GLOBUS-Markt auch innenstadtrelevantes Sortiment in einem nicht mehr vertretbaren Umfang angeboten werden soll. Wenn einzelnen Geschäften in der Innestadt Teile des Umsatzes wegbrechen, so könnten diese in der Folge ihre hohen Mieten nicht mehr zahlen, müssten Personal entlassen und sogar schließen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund bereits vorhandener Leerstände oder nun frei werdender Gebäude in der Innenstadt (Karstadt-Gebäude), in denen der GLOBUS-Markt durchaus genügend Platz zur Verfügung hätte, fahrlässig und verantwortungslos. Die Sorgen sind durchaus berechtigt, dass unsere derzeit noch lebendige Innenstadt durch weitere Geschäftsschließungen im Einzelhandel veröden wird. Wir begeben uns in einen Teufelkreis, in dessen Folge auch die innerstädtische Gastronomie durch wegbrechende Umsätze leiden würde. Wären auch diese dann von einer Schließung bedroht, würde dies die bereits beschriebenen Umstände weiter verschärfen und den Prozess des Innenstadtsterbens insgesamt beschleunigen.

Ergebnis: Mehrheitlich ablehnend

AfD – STADTRATSFRAKTION

Die AfD-Fraktion hat sich von Anfang an für eine Globus-Ansiedlung in Trier ausgesprochen und stimmt auch dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort „Monaiser Straße“ zu. Sollte es für diesen Standort keine Mehrheit im Stadtrat geben, wäre das bereits im Eigentum der Globus-Holding befindliche Grundstück in der Niederkircher Straße für uns ebenfalls akzeptabel.

Wir sehen in einem Globus-Markt eine Bereicherung des Angebots für die Stadt Trier und ihre Bürger. Zudem ist auf Dauer mit erheblichen Gewerbesteuereinnahmen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu rechnen. Bei einer Ablehnung wäre dagegen zu befürchten, dass sich die Firma Globus außerhalb des Stadtgebietes niederlassen würde. Dadurch gingen nicht nur Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze für Trier verloren, sondern es würde auch zu einer Kaufkraftabwanderung kommen.

Für den innerstädtischen Handel stellt die Globus-Ansiedlung zweifellos eine Herausforderung dar. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass es mit der Schwerpunktsetzung auf einem Erlebniseinkauf in hochwertigen Geschäften in Verbindung mit dem einmaligen Flair der ältesten Stadt Deutschlands gelingen kann, die Attraktivität der Innenstadt zu erhalten und vielleicht sogar neue Kunden durch die Globus-Ansiedlung zu gewinnen. Die Gewerbetreibenden werden sich der neuen marktwirtschaftlichen Situation zu stellen haben und ihr mit kreativen Konzepten begegnen müssen. Im Übrigen wird ein Globus-Markt schon deshalb kein Totengräber der Innenstadt sein, weil nur ein kleiner Teil seines Angebots innenstadtrelevant ist. Die weitaus größere Bedrohung dürfte hier vom Online-Handel ausgehen.

Wir verhehlen nicht, dass es durchaus ernst zu nehmende Einwände gegen einen Globus-Markt in Trier gibt. Für den ortsansässigen Lebensmittelhandel könnte es zu Umsatzeinbußen führen, auch die ohnehin angespannte Fachkräftesituation im Nahrungsgewerbe dürfte sich verschärfen. Aus diesen Gründen wird sich ein Mitglied der AfD-Fraktion bei der Abstimmung voraussichtlich enthalten.

Ergebnis: Pro Globus, jedoch eine Enthalung

DIE LINKE – STADTRATSFRAKTION

Welche Position bezieht die Fraktion bezüglich des Vorschlags einer Globus-Ansiedlung in der Monaiser Straße? // Gibt es bereits eine Tendenz zum Abstimmungsverhalten?
Wir haben uns intensiv mit der Thematik beschäftig, haben Experten gehört. Grundsätzlich haben wir die Planung von Anfang an kritisch gesehen. Zuletzt hat unser Stadtverband noch eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Die Mitglieder lehnten die Ansiedlung mit einer klaren Mehrheit von 88 % ab. Auch deshalb wird die Linksfraktion die Globus-Ansiedlung auf der grünen Wiese generell ablehnen.

Wie wird die entsprechende Position begründet? Welche Argumente sind für die Fraktion ausschlaggebend?
Ein wichtiges Argument ist die mangelnde Tarifbindung des Globus-SB-Marktes. Entgegen vieler anderer Lebensmitteleinzelhändler wie Rewe und EDEKA zahlt Globus vor allem bei Neueinstellungen in den letzten Jahren Gehälter deutlich unter den Tarifen im Lebensmitteleinzelhandel. Gespräche mit ver.di haben unsere eigenen Recherchen diesbezüglich bestätigt und auch in der Diskussion des TV hat der Vertreter des Globus diese Argumentation nicht entkräftet.
Zudem gibt es Leitlinien, die die Stadt sich selbst gegeben hat. Das Einzelhandelskonzept, das Mobilitätskonzept, den Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik und auch der Flächennutzungsplan sind hier zu nennen. Im Einzelhandelskonzept ist der Fokus im Bereich der Lebensmittelversorgung ganz klar auf die Nahversorgung gelegt worden. Was wollen wir denn den Pächtern bzw. Betreibern der Märkte sagen, die in den letzten Jahren in den Stadtteilen entstanden sind? Mit guten Konzepten, die auf eine regionale, nachhaltige Landwirtschaft im Bereich Obst, Gemüse und Fleisch setzen? Durch den Globus mit seinen 10.000 qm Verkaufsfläche könnten diese Fortschritte zunichte gemacht werden. Es ist zwar davon auszugehen, dass das System der großen Lebensmittelhändler auf der grünen Wiese ein Auslaufmodell ist, aber wir müssen doch nicht den Fehler früherer Jahre wiederholen. Auch in Trier und Umgebung haben die großen Lebensmittelhändler auf der grünen Wiese wie Real und Ratio Probleme.

In der Abschätzung des Verkehrsaufkommens der Stadtverwaltung ging es Vordergründig um die Prüfung der Straßenauslastung. Zunehmender Verkehr wird natürlich entstehen. Es werden sich Menschen nach Trier aufmachen, um ihre Wocheneinkäufe im Globus zu erledigen, die bislang in der Nahversorgung erfolgten. Es werden deshalb viel mehr Verkehrsbewegungen stattfinden. Deshalb wird das Vorhaben selbstverständlich negative Auswirkungen hinsichtlich des Klimaschutzes haben.

Welche Meinung vertreten Sie gegenüber der These, dass „Ein Globusmarkt der „Totengräber“ der Trierer Innenstadt sei?“
Das Konzept des Globus ist für die ohnehin angespannte Situation in der Trierer Innenstadt auch wegen Corona sicher nicht förderlich. Die Schließung des Karstadt in der Simeonstraße und die Angst der Kaufhofmitarbeiter vor weiteren Schließungen zeigen doch, dass der Einzelhandel vor allem in den Geschäften der Innenstädte momentan massive Probleme hat. Wenn wir diesen Druck durch die Ansiedlung des Globus noch verstärken, können weitere Einzelhändler in der Innenstadt verschwinden.

Was entgegnen Sie den Sorgen der Gewerbetreibenden in der Trierer Innenstadt?  Sind diese begründet/ unbegründet?

Selbstverständlich sind diese Sorgen begründet. Die Margen, die dort mittlerweile eingefahren werden, sind schon sehr gering. Wenn da noch weiter Druck entsteht, hat das sicherlich negative Folgen. Vor diesem Hintergrund wundert uns vor allem, dass CDU und FDP sich für die Ansiedlung des Globus aussprechen. Aber wie schon erwähnt, es sind nicht nur die Einzelhändler in der Innenstadt, die Nachteile haben werden. Es sind die Mitarbeiter*Innen bei Globus und in anderen Einzelhandelsunternehmen, aber auch die regionalen Zulieferer und letztlich auch die Landwirte.

Ergebnis: Ein Globus-Markt wird abgelehnt

UBT-STADTRATSFRAKTION

Die unternehmerische, strategische Grundsatzentscheidung zur Ansiedlung eines Globus-Warenhauses in oder im unmittelbaren Umland von Trier, ist seitens des Konzerns vor Jahren beschlossen worden und darf daher als gegebene Tatsache gesehen werden. Offen ist “lediglich“ die Klärung des entsprechenden Standortes, wozu in den vergangenen Monaten verschiedene Alternativen eingehend nach den Kriterien  “Verkehrsanbindung“, sowie insbesondere “Gefährdung des innerstädtischen Handels“ geprüft und bewertet wurden. Mit dem jetzt favorisierten Ergebnis an der Monaiser Strasse, sehen wir die ideale Lösung, die bereits seitens eines unserer UBT-Experten im Vorfeld der Gutachterprüfungen vorgeschlagen wurde. Die UBT-Stadtratsfraktion schließt sich unisono dieser Empfehlung an und steht dieser Option positiv gegenüber. In der Folge einer Ansiedlung von Globus generiert die Stadt Trier dringend benötigte Einnahmen aus Gewerbesteuer und es werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus verpflichtet sich Globus, dass beim Bau und Ausbau der Immobilie (ca. 40 Mio. Euro) ortsansässige Unternehmen den Zuschlag erhalten und auch nach der Inbetriebnahme vorzugsweise regionale Unternehmen mit Dienstleistungen bedacht werden. Globus hat nach eigenem Bekunden kein Interesse in direkte Konkurrenz mit bestehenden Handelsunternehmen im Non-Food-Bereich zu treten und somit die definierten, innenstadtrelevanten Sortimente gem. des bestehenden Einzelhandelskonzeptes der Stadt vorzuhalten und ist dazu bereit, diese Sortimentsbeschränkungen vertraglich zu fixieren. Mit Blick auf diese gegebenen Sachverhalte und der zuvor dargestellten Grundsatzentscheidung des Globus-Konzerns eine Ansiedlung in Trier vorzunehmen, begrüßen wir dieses Vorhaben und freuen uns über die nachhaltigen Mehreinnahmen für unsere Stadt.

Ergebnis: Ja zu Globus

(Ergänzung der Redaktion: FDP – in einem Artikel der Rathauszeitung, spricht sich die Fraktion für die Zustimmung des Antrages aus)

28 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich vergessen die Bürger Triers nicht wer dafür verantwortlich ist/war ,dass aus einer florierenden Innenstadt eine tote Stadt mit zig Leerständen in der Fußgängerzone gemacht wurde! Ich kann garnicht soviel essen wie ich kotzen könnte!

    • Die Leerstände werden weiter zunehmen, egal ob in Trier oder sonstwo. Das ist einzig und allein dem Online-Handel anzulasten. Sich jetzt Globus als Hassobjekt zu nehmen ist mehr als naiv. Trier(er) sollten froh sein dass hier wenigstens noch ein paar Arbeitsplätze entstehen, während sie an anderer Stelle eh wegfallen (Karstadt, Runnerspoint, H&M).

      • Sie schreiben:
        „Die Leerstände werden weiter zunehmen, egal ob in Trier oder sonstwo. Das ist einzig und allein dem Online-Handel anzulasten.“

        Ich dazu:
        Wenn dem so wäre – dann muss man boden u. steuerpolitisch dagegen lenken und nicht gegen die Logik – ein Euthanasie-Programm gegen die Trierer-Innenstadt mit einem Globus SB in der Peripherie ankurbeln.

    • Wie recht Sie doch haben. Wir sollten dieses Internet (Was ist das eigentlich genau?) jetzt wirklich einmal verbieten …

  2. Auch die unverhältnismäßig hohen Mieten, mit denen einige wenige Trierer Immobilienbesitzer sich das eigene Leben vergolden, spielt eine Rolle. Eigentum verpflichtet. Das gilt aber offenbar nicht für die Vermieter.

    • Woher wissen sie das denn mit den hohen Mieten, haben Sie ein Ladenlokal gemietet, oder lallen Sie nur rum was Sie irgendwann mal aufgeschnappt haben? Aber wahrscheinlich sind Sie ein versager und nur neidisch auf alle Leute die Immobilien besitzen!

      • Liebe Elisabeth. Bitte verstehen Sie, dass ich die Frage in solch einem Kommentar nicht beantworte. Scheinbar habe ich da aber einen Nerv getroffen. Getroffene Hunde und so…

    • @Elisabeth was bist du denn für eine eule? nur am rumstänkern und sich für was besseres halten und letztendlich auch noch rassistische kommentare raushauen. einfach erbärmlich..

      • Egon, gelle mal was von rassistisch gehört und jetzt die Leier hier ablassen! Lassen Sie sich doch einfach mal vorlesen was man unter rassistisch subsumiert!

  3. Vorschlag für alle als Kompromiss:
    Wie kürzlich zu lesen war wird ja demnächst eine ziemlich große Immobilie mitten in der Stadt in der Simeonstraße frei werden bzw. wird das dort ansässige Kaufhaus geschlossen werden.
    Dort könnte Globus doch mitten in der Innenstadt auf reichlich Ladenfläche ein Warenhaus eröffnen. Dort wäre auch die Erreichbarkeit mittels ÖPNV definitiv gegeben.
    Ich bin mir sehr sicher, dass die Innenstadt von der Lösung garantiert profitieren würde.
    Allerdings weiß ich jetzt schon, dass dann wieder ganz schnell irgendeine Fraktion aus ihrem Loch gekrochen kommen wird und sich über zuviel Verkehr beschweren wird.

    Mein persönlicher Favorit wäre jedoch ein Globus an der A620 dort wo (aktuell noch) Real ist. Wie es mit dem weiter geht weiß ja scheinbar noch niemand.

  4. @Manuel
    Real passt nicht, es wurde ja auch schon darüber diskutiert,
    und von Globus als nicht erstrebenswert abgelehnt, unter anderem zu klein.

    • Nach oben sind doch etliche km frei 😀
      Scherz beiseite: Den Verdacht hatte ich auch schon. Die Fläche dort ist begrenzt und nach keiner Seite erweiterbar – außer halt nach oben.

      Die Nicht-Erweiterbarkeit gilt aber auch für das Kaufhof-Gebäude was auch von den Grünen vorgeschlagen wurde.

      Insgesamt verstehe ich echt nicht wo das Problem sein soll. Außer den total heruntergekommenen Real-Märkten gibt es in Trier und näherer Umgebung kein Warenhaus wie es die Globus-Häuser sind. Einzig Discounter gibt es – wie überall – an jeder zweiten Ecke.
      Mit viel gutem Willen könnte man den Ratio (ehem.) noch als vergleichbaren Laden ansehen.

  5. Welche florierende Innenstadt denn?
    Wenn Globus nicht nach Trier kommt, aber nach Konz z.B., dann geht die Gewerbesteuer an Konz, und der von Globus-Gegnern befürchtete Schwund der Kaufkraft ist zusätzlich da!

    • Wissen Sie überhaupt was Gewerbesteuer ist und wie sie berechnet wird, oder lallen Sie für ein Fleischkäsebrötchen das Lied der Globusfans?

  6. Ja Frau Zimmer. da haben sie vollkommen recht.
    Aber dieses Szenario wird niemals kommen,
    ich denke nur an die Erweiterung von MM,
    was für eine Farce, als würde MM den großen Möbelhäusern in
    der Innenstadt Konkurrenz machen.
    Einfach mal nach: Konz Erweiterung möbel martin googeln, erster Eintrag.

    • Wenn man in dem Zusammenhang die Mitbürger aus Luxemburg berücksichtigt macht es schon einen Unterschied. Die fahren dann für ihren Einkauf bspw nach Konz und danach nach Trier zum Bummeln und Eis essen. Das macht dann 200€ Umsatz in Konz und 50€ Umsatz in Trier und entsprechende Einnahmen aus Gewerbe- und Umsatzsteuer.
      Dass der Trierer zum Einkaufen regelmäßig nach Konz fährt glaube ich auch nicht. Aus Richtung Schweich und Umgebung noch seltener.

  7. Jetzt wo Karstadt zumacht würde es Arbeitsplätze schaffen wir haben soviele Läden zu in der Stadt und daran ist nicht Globus oder Corona Schuld sondern durch die hohen Mieten . Ich glaube man hat Angst, In anderen Städten funktioniert es auch, wie immer nur in Trier geht es nicht wenn man sieht wo überall unötig gebaut wird.

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