Die Trierer Judengasse erhält einen neuen Bodenbelag

8
Judengasse

Bildquelle: Stadt Trier

TRIER. Die 2015 begonnene Natursteinpflastersanierung innerhalb der Fußgängerzone wird ab Mitte dieser Woche in einem Teilbereich der Judengasse fortgeführt. Dies teilt die Stadt Trier am Montag mit.

Die Baustelle beginnt im Einmündungsbereich Stockstraße/Judengasse und endet vor dem Gebäude mit der Hausnummer 4a, einem Schnellimbiss. Die fußläufige Verbindung zu den Gastronomen ist über die Simeonstraße gewährleistet. Ferner werden die Arbeiten halbseitig ausgeführt, sodass auch die Anwohner jederzeit fußläufig über provisorische Zuwegungen zu ihren Wohnungen gelangen.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli. Das Tiefbauamt der Stadt Trier und die bauausführenden Unternehmen sind bemüht, die dringend notwendigen Instandsetzungsarbeiten schnellstmöglich durchzuführen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

8 KOMMENTARE

  1. Das Ding heißt Berliner Gemüse Kebap und nicht Schnellimbiss. Also wenn ihr schon ständig Werbung für andere macht, müsst ihr ja nicht die deffamieren, die euch nicht bezahlen.

    • Ist zwar außerhalb des Themas, aber…
      Wieso ist das Objekt in der Judengasse 4a kein Schnellimbiss?
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass die zuständige Gewerbeaufsicht den Betrieb unter der Kategorie Gastronomie > Schnellimbiss einordnet. Und wer „diffamiert “ mit diesem Begriff denn wen? EoD

  2. TOLL; Als ob das Straßepflaster nicht noch gut genug ist. Die Stadt hat ja unendliche Gelder in der Hinterhand.

      • Und auch der Mohrenkopf und das dazugehörige Cafe geht gar nicht. Nicht yu vergessen das sexistische Busental. Auch passt „Am Gottbach“ nicht zu unserem aufgeklärten Weltbild. Herrenbrünnchen und Herrenweiher sind auch viel zu provokant männlich und „Am Viadukt“ erinnert an eine imperialistische Supermacht. Am Weinberg, Hopfengarten, Gambrinusstr. und Anton-Caspary-Str. huldigen offensichtlich dem Alkohol – also weg damit. An der Alten Synagoge? Jeder Kommentar überflüssig.Beim Turm Luxemburg? Alles Steuerbetrug, also weg. Dagobertstr.? Weg mit den Kapitalisten! Fleischstr. – um Himmels Willen, geht gar nicht. Fabrikstr.? Doch nicht in uns‘ grüner Trier. Fort-Worth-Platz? Klares Zeichen von US-Rassismus in den Südstaaten. Engelstr.? Ein Zeichen alter, repressaler Glaubensvorstellungen. Goethestr.? Ein Macho und Frauenheld, total aus der Zeit gefallen. Weg damit. Hanns-Martin-Schleyer-Str.? Als Wehrmachtsoffizier Täter, aber doch kein Opfer der friedlebenden RAF. Heinrich-Lübke-Str.? Der hat einmal Neger gesagt. Weg! Hohenzollernstr. Kommentar überflüssig. Hubert-Neuerburg-Str.? Ein Kotau gegenüber der Zigarettenindustrie. Hinfort! Im Adel? Gehört abgeschafft. Im Falschen Biewertal? Wir wollen nur das Echte! Im Pi-Park? Scheiss Militär. Weg. Jesuitenstr. oder Pacelliufer? Alles Kinderschänder. Industriestr. kann auch einpacken: Industrie tötet. Jüdemerstr. und Judengasse.? Alles verkappte Zionisten und Imperialisten. Karl-Carstens-Str.? Wehrmachtsvergangenheit. Konstantinplatz/-str.? Mörder und hat etwas mit verkommener Religion zu tun. Lindenstr.? Fernsehen verblödet. Martin-Luther-Str.? Judenhasser. Metternichstr.? Weg! Napoleonbrücke? Kriegstreiber und Erfinder des Russlandfeldzugs. Nikolaus-Koch-Str.? Strippenzieher in politischen Hinterzimmern und schwerreich, also suspekt. Weg damit! Rudolf-Diesel-Str.? Schwerverbrecher, weil Feind der Umwelt. Weg. Und sicher gibt es noch viele, viele mehr. Also los, Trierer Stadtrat. Nachdem jetzt über den Globus entschieden ist, hast Du doch sicher Zeit, Triers Straßennamen endlich zu säubern, damit wir endlich ohne Scham in uns‘ schöner Trier (Wer hat sich eigentlich damals diesen dämlich provinziellen Spruch ausgedacht?) leben können. Danke!

  3. Das Graffitigeschmiere wegzumachen und dafür zu sorgen dass Graffitischmierer in Trier ein schweres Leben haben wäre wichtiger.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.