AB AN DIE THEKE: Lockerungen von Corona-Maßnahmen beschlossen

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SAARBRÜCKEN. Die Landesregierung im Saarland hat am Sonntag erhebliche Lockerungen der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. «Wir haben es geschafft, das Infektionsgeschehen im Saarland sehr stark einzudämmen», teilte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Sonntag mit. Daher werde jetzt insbesondere der Veranstaltungsbranche und den Gastronomiebetrieben eine neue Perspektive geboten.

In Kneipen und Restaurants ist ab sofort der Thekenbetrieb wieder gestattet, wie das Wirtschaftsministerium in Saarbrücken mitteilte. Die Gaststätten dürfen in der Nacht bis 1.00 Uhr früh geöffnet bleiben, eine Stunde länger als bisher. Der neue Hygieneplan hebt zudem die Maskenpflicht für Gäste auf. Beschäftigte müssen nur noch dann eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

«Wir nähern uns einer Realität, die der Gastronomie wieder annähernd normale Umsätze ermöglicht», erklärte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). «Bei aller weiterhin gebotenen Vorsicht kann unser schönes Bundesland damit auch wieder weitgehend normal seine kulinarischen und gastgeberischen Qualitäten zeigen.»

Die Landesregierung will außerdem in den nächsten Wochen die zulässige Teilnehmerzahl an Veranstaltungen stufenweise erhöhen – unter der Voraussetzung gleichbleibend niedriger Zahlen von Neuinfektionen und der Einhaltung von Hygienekonzepten. Ab dem 13. Juli sind demnach Veranstaltungen unter freiem Himmel mit 500 Menschen zugelassen. In geschlossenen Räumen sind es 250. In einer vierten Stufe ab 24. August sind Höchstgrenzen von 1000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen vorgesehen.

Der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes im Saarland (Dehoga), Frank Hohrath, bezeichnete die Zulassung des Thekenbetriebs als Meilenstein. Das Gastgewerbe habe ganz überwiegend gezeigt, dass es mit den vorhandenen Spielräumen verantwortungsbewusst umzugehen wisse.

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