++ Globus statt Erdbeerfelder: Hier soll sich der Saarland-Riese in Trier ansiedeln! ++

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Foto: globus.de

TRIER. In einer heutigen Pressekonferenz, stellte die Stadtverwaltung Trier ihre Pläne bezüglich einer Globus-Ansiedlung in der Stadt vor – hierzu seien mehr als 16 Standorte geprüft worden.

Des Rätsels Lösung soll nun ein Standort in der im neuen Gewerbegebiet in der Monaiser Straße in Trier-Zewen sein – keine 500 Meter des ursprünglich diskutierten Standortes entfernt, welcher jedoch an mangelender Mehrheit im Stadtrat scheiterte. Um das Wunschvorhaben der Stadtverwaltung in der Monaiser Straße umzusetzen, bedarf es selbstverständlich ebenfalls einer entsprechenden Mehrheit im Stadtrat, dessen nächste Sitzung am 30. Juni stattfindet.

Das Areal wird bislang als landwirtschaftliche Ackerfläche, Erdbeerfelder, benutzt.

Auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern, sollen Ausbildungs- und Arbeitsplätze für mehr als 350 Menschen geschaffen werden. Geht es nach Globus und der Stadtverwaltung, soll ein SB-Warenhaus mit großem regionalem und lokalem Sortiment entstehen.

Stimmt der Stadtrat den Plänen zu, wird ein raumplanerisches Verfahren beantragt, in welchem die Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (SGD Nord) eine erforderliche Ausnahmeregelung des vorhandenen Einzelhandelskonzeptes prüft.
Kritiker betonen seit geraumer Zeit die Wichtigkeit eben dieses, welches nicht ohne Grund beschlossen und verabschiedet wurde.

48 KOMMENTARE

  1. Ihr seit die Totengräber dieser schönen Stadt! Wenn das genehmigt wird ist die Innenstadt für alle Zeiten kaputt! Was macht Ihr eigentlich wenn Karstadt u Kaufhof ihre Häuser in der Simeonstraße schließen? Warum opfert ihr unsere schöne Stadt, damit sich ein saarländischer Großkonzern die Taschen vollmachen kann? Was sind die angeblichen 350 neuen Arbeitsplätze gegen die zigtausend Arbeitsplätze die in der Innenstadt verloren gehen?

  2. Ich kann bald nicht mehr vor lachen. Man hätte auch direkt sagen können, dass man die Ansiedlung des Globusmarktes einfach nicht möchte und hätte damit Geld/Ressourcen bei der Stadtverwaltung gespart.
    Aber nein, dass ging ja nicht. Der Stadtrat hat ja die Prüfung eines alternativen Standortes zu in Auftrag gegeben.

    Wo soll der Vorteil der alternativen Fläche denn liegen – mal unabhängig wie man über die Globusansiedlung in Trier denkt. Hier werden aktive Agrarflächen versiegelt, wobei die angebliche Versiegelung ja bereits bei der ursprünglichen Brachfläche bei den Grünen ein Problem darstellte. Eine bessere Verkehrsführung/-anbindung ist ebenfalls kaum erkennbar.

    Für mich stellt sich dies eher so dar, dass man einen Alternativstandort ausgesucht hat, bei dem der Stadtrat wahrscheinlich noch mehr Probleme mit der Genehmigung hat als am ursprünglich geplanten Ort (auch noch unter dem Hintergrund der Veränderungen durch die letzte Wahl im Stadtrat – die Mehrheit haben die Grünen – siehe auch Ablehnung Wohngebiet „Brubacher Hof“).
    Herr Ludwig, der ja bisher ein bekennender Gegner der Globusansiedlung in Trier war, kann somit den schwarzen Peter der Entscheidung an den Stadtrat weiterreichen und hat dann doch sein Ziel erreicht.

  3. Sorry , aber die Innenstadt ist schon Tot.Mann muss doch nur mal in die tolle Galerie gehen wie viel Läden da schon zu sind oder in der City selbst!!!!

    • Wollen sie denn noch mehr leerstand ?Geopfert für einen saarl Konzern, der die Arbeitnehmerrechte mit Füßen tritt! Ich könnte kotzen ob dieser Kurzsichtigkeit von einigen Fleischkäsfans! Wahrscheinlich sind Sie ein landkosmetiker der nicht über den Tellerrand sieht!

  4. Ein paar Meter weiter steht der marode Real, der wahrscheinlich bald schließt. Gleiches gilt für den Real in Kenn.
    Wäre es nicht sinnvoll, diese Flächen durch eine neue Nutzung durch den Globus aufzuwerten anstatt jetzt diese letzten landwirtschaftlichen Flächen zu versiegeln?

  5. Sinnvolles hat in der Politik nichts verloren. 😁

    Wem gehören eigentlich die Ackerflächen und Erdbeerfelder? 😎

  6. Der ein paar weiter stehende Real Markt soll aufwändig saniert und vergrößert werden. Bauantrag wurde schon gestellt soweit ich mich erinnere, dies gelesen zu haben. Dann würde ein Globus noch wenig Sinn machen.
    Worüber ich mich aber köstlich amüsiert habe, ist der “ Alternativ“ Standort. Der ist gefühlt 300 m vom abgelehnten Standort entfernt. Was ist an dem jetzt anders, das dies nun den Stadtrat positiv passieren sollte ? Richtig, gar nichts. Die Entscheidung kann also nur Nein heißen, ansonsten würde der Bürger mehr als veräppelt werden.
    Damaliger Streitpunkt war ausserdem die Größe des Marktes, diese widerspricht dem Konzept der Stadt. Auch daran wird sich wohl seitens Globus nix ändern.
    Last but not least, man möchte lokale und einheimische Geschäfte stärken. Was sucht dann Globus hier ?

  7. ähh nur mal, wir wohnen in der Stadt und nicht in der Eifel und da werden nun mal Flächen versiegelt und das ist auch Bedingung einer Stadt, Stadt zu sein. Wenn Du Erdbeerfelder haben willst dann wohne doch, bitte auf dem Lande, nur mal so. Markt….? Tja wenn da endlich mal ein Hecht in den Karpfenteich kommt, herrlich, mein Portemonnaie sagt “ Danke“ Herrlich für alles Urbane was nach Trier will “ Welcome“, Umdenken ist besser, gerade jetzt. Niemals darf Politik in den Markt eingreifen, sondern dem Markt eine breite Basis bieten zum Handel. Ich begrüsse Globus denn ich kenne es aus dem Saarland. Trier höre mal auf, Leiyendecker oder wie der heisst zu hören und öffne Dich mal endlich, endlich, endlich oder möchte man hier eine Exklave grünen Denkens???????

  8. Öffnen für einen Saarländischen Verbrauchermarkt, der sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Innenstadt Verschaffen will? Dafür die Innenstadt zu opfern wäre kriminell! Was hat Trier denn nicht bereits im Angebot, was dieser altbackene Markt zusätzlich neu anbietet? Mode von kik oder Adler? Ist wahrscheinlich ihr modisches Niveau! Und besser eine Stunde Leiendecker hören, als 10 Globusmärkte zu besuchen!

  9. Globus ist ein großflächiger Lebensmittelsupermakt. Eine Auswirkung auf den kaum vorhandenen Lebenmittelhandel in der Innenstadt wird es wohl kaum geben. Auswirkungen kann es allerdings auf den Lebensmittelhandel in West und Euren haben. Dieser ist aber eher auf kurzfristige Nahversorgung ausgelegt. Globus richtet sich mit seinem breiten Sortiment auf ein anderes Käuferpotential aus, z.B aus dem Umland oder aus Luxemburg. Ein Angebot wie es Globus bietet, gibt es bisher in Trier nicht. Dies wird z.B nur durch Bungert in Wittlich oder Auchon in Luxemburg angeboten. Dahin fahren auch bekanntlich viele Menschen aus der Region. Warum soll man also eine Ansiedlung von Globus in Trier verhindern? Ist es nicht besser man behält die Kaufkraft in Trier? Die vorgesehene Fläche war seit jeher als Gewerbegebiet vorgesehen (siehe Flächennutztungsplan). Bis zur Verwirklichung des Gewerbegebietes hat man der Landwirtschaft vorübergehend diese Fläche zur Verfügung gestellt. Die Fläche gehört auch überwiegend der Stadt. Man kann durchaus kritisch zur Globusansiedlung in Trier stehen. Aber was haben wir davon, wenn wir die Ansiedlung in Trier verhindern und sich der Markt dann in Konz ansiedelt?

    • Leukefeld schreibt:
      „Eine Auswirkung auf den kaum vorhandenen Lebensmittelhandel in der Innenstadt wird es wohl kaum geben. Auswirkungen kann es allerdings auf den Lebensmittelhandel in West und Euren haben.“

      Ich dazu:
      Fake News und Globus- Propaganda!
      Ein Globus Vollsortimenter zieht nicht nur Kundschaft tief aus dem ländlichen Raum, sondern in einem Radius von mindestens 50 km. Der Versuch dieses Faktum nur auf die VK.- Flächen West und Euren runter zu brechen, ist anhand des Erfahrungswertes vom ökonomischen Verhalten der Masse her einfach nur absurd. Wenn Sie dazu einen Beweis benötigen werter Herr Leukefeld, dann fahren Sie doch heute an Fronleichnam mal in die Innenstadt von Idar- Oberstein. Denn da können Sie sehen, wie schnell eine lebendige Innenstadt – durch Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelskonzernen in der Peripherie sowie auf der grünen Wiese zum Exodus des urbanen Raumes führt.

      Weiter schreibt Leukefeld:
      „Warum soll man also eine Ansiedlung von Globus in Trier verhindern? Ist es nicht besser man behält die Kaufkraft in Trier?“

      Ich dazu:
      Ja (!) werter Herr Leukefeld, es ist besser die Kaufkraft in Trier zu behalten.
      Und NEIN (!!!) nicht zu jedem Preis.
      Denn der Unterschied zwischen Bungert in Wittlich oder Auchon in Luxemburg ist folglich der, dass diese Konzerne A Flächen im dafür vorgesehenen urbanen Raum nutzen sowie B die Arbeitsleistung der Angestellten teilweise sogar übertariflich entlohnen. Dadurch entsteht keine Wettbewerbsverzerrung sowie Mit/Umweltschäden im Produktionsfaktor „Boden“ & „Arbeit“.

      Leukefeld:
      „Aber was haben wir davon, wenn wir die Ansiedlung in Trier verhindern und sich der Markt dann in Konz ansiedelt?“

      Ich dazu:
      Umso weiter die Globus-Holding aus dem Großstadtkern von Trier raus manövriert wird – desto besser schützt der Trierer Stadtrat den sozialen Frieden durch Verhinderung von Wettbewerbsverzerrungen im Lohndumping sowie der Schutz des Ökosystems der Stadt Trier. Denn es gilt (gerade für Grüne..) im Sinne des organischen Bodens sowie auch dem Schutz vor schädlichen Emissionen und Immissionen zu entscheiden. Deshalb gilt ausserdem grundsätzlich verlockende Angebote der Holding auf politischer Ebene abzulehnen, auch wenn Thomas Bruch persönlich zurzeit massiv versucht Einfluss auf politischer Ebene zu nehmen, konkret auch bei Bündnis 90 / Die Grünen.

      • Was ist mit Herrn Leukefeld passiert? Kann mich noch an die damalige Diskussion bezüglich Abriss der europahalle und Bau eines großen Einkaufszentrums erinnern!!!! Damals klangen seine Argumente gegen dieses Objekt noch ganz anders! Aber vielleicht braucht er ja jetzt , bedingt durch Corona, einfach nur Geld und ändert deshalb mal kurz seine Meinung zum großflächigen Einzelhandel und Einzelhandelskonzept! Hoffentlich hat er sich, wenn dem so ist,nicht zu billig kaufen lassen.

        • Herr Leukefeld hat seinen eigenen Einzelhandel aufgegeben und deshalb ist ihm es ihm völlig egal, was in Trier mit oder ohne Globus geschieht. Was gestern aus ideologischen Gründen noch opportun erschien, ist heute ganz egal. Was kümmert ihn sein dummes Geschwätz von gestern. Warum die meisten Trierer ihre Stadträt*innen nicht ernst nehmen können, erklärt Herr Leukefeld eindrucksvoll mit Eigeninteressen, gepaart mit toxischer Männlichkeit. Die Grünen sollten ihn durch eine Frau mit studentischem Genderhintergrund ersetzen. Die wird dann die Schwerpunkte setzen, die Trier wirklich voranbringen werden. Wer redet dann noch von Wirtschaft?

    • Globus bietet ein Angebot wie Auchan????? Herr leuckefeld fahren sie doch mal nach losheim zu Globus und erzählen sie uns dann nochmal, das Angebot von Auchan und Globus sei ähnlich!!!! Hier prallen Welten aufeinander, bei Niveau, Aufmachung und Angebot!

  10. Dumm einfach dumm, Globus ist sooooooooo toll und genau deswegen mag man es nicht, Trier passe Deine Preise an.

  11. Das unbeugsame Dorf am Rande der Zivilisation. Mir ist auch ein lebender Globus sehr viel lieber als ein evtl. toter Karstadt.
    Eine für Trier interessante und lebendige Innenstadt mit größeren u. kleineren Geschäften gibts schon sehr lange nicht mehr. Jede andere größere Stadt bietet das gleiche Bild der Innenstadt. Wo ist also das Problem? Es ist wirklich nur anzunehmen, daß Trierer Geschäftsleute die Konkurrenz fürchten und schon immer wußten, neue Ansiedlungen von Unternehmen zu unterbinden oder verhindern. Also wird es, was ich nicht hoffe, das unbeugsame Dorf bleiben 😉
    Ich freue mich auf Globus ob mit oder ohne Fleischkäse. Zeit für Veränderungen.

    • Sie kommen bestimmt aus einem Saarländischen Dorf! Quierschied oder orscholz tippe ich mal! Da kennt man sich natürlich mit Fleischkäs im Weck oder Doppelweck aus! Von allem anderen haben Sie nämlich keine Ahnung!

      • Ist das ein Manko aus einem Dorf wie Quierschied oder Orscholz zu kommen, aus dem schönsten, herzlichsten Bundesland der Welt? Sie haben ja den Plan.

    • Trier Innenstadt, Fressgass und das wird sich auch nicht mehr ändern. Decathlon vermisse ich noch, Ikea will nicht nach Trier,OBI wo ist OBI? Action, hier gibt es so wenig was ich aus dem Saarland kenne.Penny wo ist Penny? Oder Hit wo ist Hit? ach und noch so viel mehr. Der Kunde will Vielfalt und gute Preise. Wir haben ein Defizit ohne Ende an Einkaufsmöglichkeiten und warum ist das so? Dafür gibt es einen Grund, Lobbyismus der ansässigen Händler wird es wohl sein auf Kosten des Käufers. Ich warte schon auf eine Unterschriftenliste aus dem Trierer Gartenfeld.

      • @karin Budde:Und genau weil diese kackläden nicht in der Trierer Innenstadt angesiedelt sind, gehört die Trierer Fußgängerzone zu den meistfrequentierten Deutschlands! Dann gehen sie doch zu penny, kik, Adler,etc. Alles sehr niveauvolle Einzelhändler, die sich besonders durch menschenunwürdige Produktionen auszeichnen! Aber das passt natürlich zum einkaufsverhalten derintellektuellen Fleischkäsfans

  12. Na, da freuen sich aber die Dönerbuden und Shisha-Bars, wenn bald nach der Eröffnung eines Globus in der Innenstadt so viele Geschäftsräume leer stehen werden.

    • Globus bietet keinen Deko-Ramsch, 100 Dönerbuden, Touri-Tinnef oder Esoterik-Schrott, dafür aber ausreichend Parkmöglichkeiten und unvermüllte / unverpisste Außenanlagen. In sofern tritt Globus gar nicht in Konkurrenz zur Innenstadt…da ist nichts zu befürchten 🙂

      • Doch,da ist einiges zu befürchten, nämlich dass der Rest der schönen Stadt weiter zugemüllt wird mit Dönerbuden,albanischen pizzerien, shishabars und türkischen 1 Euroläden! Wollen Sie das wirklich Herr Dahmen?

        • Aber aber, Herr Walter, ich bin entsetzt ob Ihrer antibunten Äußerungen.
          Wehe wenn das Marie-Luise und Friedensklääs lesen!
          Aber im Ernst: das sind nur die Anfänge der Übernahme. Hoffe, dass ich als Endfünfziger die Majorität der Sprenggläubigen in unserem einst schönen Land nicht mehr erleben werde. Aber: wer weiß, bei dem rasend schnellen Tempo seit fünf Jahren, der fortschreitenden Verdummung der Eingeborenen und der Fertilität der Erdogan-Jünger und ihrer Brüder im Geiste……

  13. Verstehe ich das richtig, dass eine positive Entscheidung des Stadtrates davon abhängt ob 500m weiter links oder rechts von der Stelle gebaut wird, auf der es vorher nicht ging?? Wirtschaftliche Aspekte für die sowieso schon von Corona gebeutelten Geschäfte in der Innenstadt spielen da keine Rolle??
    Da muss doch Geld geflossen sein – ansonsten ist diese Anti-Trier-Kampagne nicht zu erklären !
    Man sollte überprüfen welche Stadträte bald in Rente gehen…

  14. Wer macht eigentlich die Erhebungen und Statistiken, die ermitteln ob eine Stadt pro Einwohner so und so viele Einkaufsmöglichkeiten braucht? Genau – sowas macht z.B. die IHK. Auch in Trier.
    Wer handelt in Trier mit Immobilien und hat in Wirtschaft und Politik überall die Finger drin? Genau – Die Triwo AG. Da machen Stadträte gerne mal den Diener….
    Falls ich mich nicht täusche, ist diese AG auch an den genannten Liegenschaften beteiligt.
    Wer ist Präsident der IHK Trier? Genau – das ist Herr Adrian.
    Wer ist Vorstand der Triwo AG? Genau – das ist Herr Adrian.
    …..
    Hallo Globus – tschüß Trier.
    Noch Fragen?

    • Wenn das stimmen würde, wäre das ja richtig übel! Aber vorstellbar ist das schon! Man kennt sich ja schließlich aus anderen Geschäftchen.

  15. Der Globus bringt der Stadt nichts. Aber auch rein gar nichts.
    Discounter in und vor der Stadt gibt es mehr als genug.
    Besser dafür sorgen, dass die Innenstadt für alle attraktiver, interessanter und großstädtischer wird.
    Gastro, Terrassen und kleine Geschäfte fördern und die schwachsinnigen Denkmalschützer und Polleraufsteller etwas bremsen. Zudem intelligente und ausreichende Parkmöglichkeiten schaffen.
    Die Trierer Innenstadt braucht Tag und Nacht mehr geschäftliches, kulinarisches und kulturelles Treiben.
    Das bringt Arbeitsplätze, Gewerbesteuereinnahmen und letztlich Geld für alle.

  16. Globus wird eien Bereicherung für die westlichen Orte und Stadtteile sein, da es ausser einem real-Markt mit teils unfreundlichem Personal („Ham mer nit!“) keine grössere Einkaufsmöglichkeit gibt und das Sortiment sowieso vielfältiger sein wird. Leider wird die Eröffnung noch auf sich warten lassen, da in Trier ein überforderter Baudezernent es nicht fertig bringt ein Projekt in angemessenem Zeitrahmen zu Ende zu bringen und auch die „Arbeitweise“ seiner direkten Mitarbeiter nicht immer überblickt.

    • @max Quant: Wassili diese dümmliche Beleidigung in Richtung baudezernent bzw, Bauamt? Gehen Ihnen die Argumente aus, oder hat der dauernde Konsum von Fleischkäseweck Ihr Gehirn mit BSE angegriffen?

    • Globus will 16 Märkte von Real übernehmen. Angebote habe sie schon im Februar abgegeben.

      Hoffentlich bekommen Sie dann den Zuschlag für das alte MEZ in Kenn.

      Dann kann sich die von der Stadt Trier geschasste VG Bürgermeisterin C.H. über zusätzlich höhere Steuereinnahmen freuen.

      Stadtrat Trier du Schlafwagenabteilung.

    • Haben Sie mal auf google maps nachgeschaut, wo man überall auf der westlichen Seite einkaufen kann? Aus dem Stegreif fallen mit da neben real noch netto, Edeka und Kaufland ein.
      Und sorry, aber wenn Sie mit den Mitarbeitern im real so sprechen wie Sie hier schreiben, wundert mich deren Verhalten Ihnen gegenüber nicht sonderlich. Das wird dann auch bei globus nicht anders sein, da sie dann dort die ehemaligen Mitarbeiter aus dem real möglicherweise wiedertreffen, nur dass diese dann dank fehlender Tarifbindung noch unfreundlicher zu Ihnen sein werden. 😉

  17. Globus wird, ganz klar, bereichernd sein und da ist ja der Hammer, das Dorf ist dagegen, mit Dorf meine ich Trier. Willst du Erdbeeren dann haue ab aus urbanen Gebiet. Globus ist so geil dass man es nicht will , Irre im grünen Trier

    • Können Sie bitte konkretisieren, welchen Mehrwert ein Globus für Trier hat? Ich finde nämlich keinen. Alles, was man dort so kaufen kann, gibt es schon zuhauf in Trier.

  18. Schade, ich würde hier mehr sachliche Diskussion statt Fleischkäs-Phrasen bevorzugen. Fleischkäse essen macht nicht dumm!
    Ich befürworte eine Globus-Ansiedlung in Trier. Mein Wohnort liegt zwischen Losheim und Trier, ich arbeite in Trier. Einmal pro Woche fahre ich nach der Arbeit nach Losheim, um im dortigen Globus einzukaufen. Diese Fahrt könnte ich mir und der Umwelt ersparen, wenn Globus in Trier einen Markt hätte. Natürlich kann man, wie von Herrn Lipka vorgeschlagen, eine Stunde Fahrt zum Globus in Losheim in Kauf nehmen – sinnvoll ist das für die Umwelt nicht. Das hat auch nichts damit zu tun, dass „das Leben von Globus abhängt“, wie es Herr Lipka vermutet, sondern dass die Qualität – insbesondere im Bereich Wurst und Fleisch – bei Globus wesentlich besser ist als bei den vorhandenen Trier Supermärkten.
    In der Trierer Innenstadt stehen ohnehin viele Läden leer, dies hat mit hohen Mieten, der Parkplatzsituation und dem Einkauf in Internet wesentlich mehr zu tun, als mit den Märkten auf der grünen Wiese.
    Da ich als Frau für den Familieneinkauf zuständig bin, muss ich ganz klar sagen, dass ich nicht einsehe, meine Zeit mit Parkplatzsuche in der Trierer Innenstadt und dem Aufsuchen mehrerer Geschäfte (Metzgerei, Bäckerei, Lebensmittelgeschäft, Geschäft für Tierfutter usw.) zu verschwenden. Und dann darf ich als Belohnung auch noch die Einkäufe zum Auto schleppen?!
    Bezüglich der Standortfrage ist mir allerdings auch nicht klar, wieso gerade der angestrebte Standort besser sein soll als das bereits von Globus gekaufte Grundstück, allerdings kommt doch dort auf jeden Fall ein Gewerbegebiet hin – mit oder ohne Globus. Also bitte auch nicht die Ansiedlung eines Globus-Marktes für die Vernichtung von Natur (gespritzten und gedüngten Erdbeerfeldern?) verantwortlich machen.
    Und man sollte tatsächlich auch die Arbeitsplätze, die die Ansiedlung von Globus schafft sowie die für die Stadt wichtigen Gewerbesteuereinnahmen berücksichtigen.
    Von mir also ein klares Ja zur Globus-Ansiedlung in Trier – wo auch immer.

    • Schade, aber offenbar glauben Sie tatsächlich, dass die „Qualität“ der Fleischwaren bei Globus besser sei. Lassen Sie es sich gesagt sein: Das ist mitnichten der Fall. Wer etwas für die Umwelt und für die Arbeitsbedingungen in Deutschland tun möchte, sollte in KEINEM Supermarkt Fleisch kaufen, sondern dies beim regionalem Metzger machen, egal ob dieser nun einem Parkplatz vor der Tür hat oder nicht. Dasselbe gilt mehr oder weniger für Backwaren, wenn diese nicht von einer regionalen Bäckerei im Supermarkt angeboten werden.
      Ich weiß, dass der Familieneinkauf kompliziert ist, gerade wenn man diesen für 7 Tage planen muss. Aber diese ewige Nörgelei, dass es keine Parkplätze gibt lasse ich nicht gelten. Wem der Parkplatz wichtiger ist als Qualität, gute Arbeitsplätze und -bedingungen in Deutschland, sollte wirklich mal seine Einstellung überdenken. Es ist nicht nur Herr Tönnies (um nur mal ein gerade aktuelles Beispiel hervorzubringen), sondern es ist auch jeder einzelne Verbraucher mitschuld an den Zuständen, die wir haben. In Trier gibt es x Parkhäuser, von denen jeder Ort in der Innenstadt in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen ist.
      Alle, die von der „Qualität“ mancher Produkte im Supermarkt überzeugt sind, aber insbesondere die Kandidaten mit High-tech Grill, die ihr Billigfleisch bei Globus und Co. kaufen sollten sich mal den Spruch „man ist was man isst“ zu Gemüte führen!

  19. Grundsätzlich kann der Verbraucher sein Geld nur einmal ausgeben, nur weil es jetzt einen Globus gibt hat er nicht mehr Geld in der Tasche. Die Kaufkraft wird von der Innenstadt aufs Erdbeerfeld verlagert.
    Verlierer sind die Innenstadtgeschäfte, die Magnetwirkung auf Touristen wird schwächer und sie sind schneller wieder weg. Ich sehe mehr Verlierer als Gewinner !

      • Nein Globus kauft vorwiegend in Frankreich ein, ob es da besser ist, keine Ahnung aber es stimmt einfach nicht liebe Freunde des Ostens Trier , der Studenten, der Grünen und der Linken, den Berufsdemonstranten, geht doch bitte Körner essen und lass Leute leben? Lasst mir doch meine Entscheidung.

  20. Guckt euch doch jetzt schon mal die Innenstadt an ! Leerstände und fernöstliche Imbisse – und das meine ich in keiner Weise rassistisch! Aber das kann es für unser Stadtbild aus Aushängeschild für Besucher*innen doch nicht sein. Wie traurig wird dann ein leerstehender Karstadt sein – statt irgendwelche Taschen durch Globus vollmachen zu lassen sollten die Stadtentwickler sich darum kümmern, sonst ist bald überall Treviris-Passage !

  21. Besucher*innen??????????? Bitte, welch ein Deutsch ist das???? Tja, das Problem ist kein Globus sondern das Internet, besser Ebay und Amazon usw. Globus ist aber ein Segment mit Lebensmitteln, mit Produktion in Trier und in Trier geplant nur 10% Nonfood. Normal wären 25%. Auch kann man froh sein den Einkauf von Lebensmitteln aus der Stadt rauszuhalten, es fährt keiner mehr nach Trier- West oder -Süd. Dazu noch den Moselaufstieg und es wäre fast perfekt in Richtung Luxemburg. Die Innenstadt von Mutti Krause (damaliger Imbiss in der Brotstrasse ) bis Meinelt, Hettlage, Moritz und Sänger usw wurden doch schon in den 80ern verkackt. Vedes Spielwaren, Insel, Beamteneinkauf, und, und, und. Es ist vorbei und warum soll man sich dem Käufer/ Konsumenten nicht öffnen mit dem was er verlangt? Die Mehrheit möchte Globus. Die Chinesen und Holländer kaufen gewiss nur wenig im etablierten Einzelhandel ein sondern gehen was essen, was trinken und reisen wieder ab. Trier lebt auch von der Binnenkaufkraft und die will mehrheitlich Alternativen. Der gemeine Eifelbauer wird dann auch wieder vermehrt Trier aufsuchen, bei Globus nebenbei einkaufen, Autowäsche und ab nach Hause

  22. Ich freue mich auf Globus in Trier. Und auch darauf, in Trier in die Innenstadt zu fahren und dort einzukaufen. Geht beides, tatsächlich!

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