Corona-Folgen: Arbeitslosigkeit steigt im Saarland weiter an

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Symbolbild // dpa

SAARBRÜCKEN. Die Coronak-Kise mit ihren Folgen lässt die Arbeitslosigkeit im Saarland weiter steigen. Im Mai waren 40 100 Menschen ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Das entspricht einer Zunahme von 2100 Arbeitslosen (5,4 Prozent) im Vergleich zum April. Im Vergleich zum Mai 2019 stieg die Zahl um 7700 oder 23,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote lag im Mai im Saarland bei 7,5 Prozent nach 7,1 Prozent im Monat davor. Im Mai 2019 hatte sie bei 6,1 Prozent gelegen. Zudem haben inzwischen 11 000 Betriebe für rund 148 000 Mitarbeiter Kurzarbeit angezeigt. Dabei gleicht die Arbeitslosenversicherung einen Teil des Netto-Einkommensverlustes des Arbeitnehmers aus, der durch die vom Betrieb reduzierte Arbeitszeit entsteht. Wie viel tatsächlich kurzgearbeitet wurde, steht nach Angaben der Regionaldirektion aber erst drei Monate später fest.

«Trotz der negativen Entwicklung zeigt die weiter steigende Zahl an Kurzarbeitergeldanzeigen, dass viele Unternehmen Beschäftigte halten wollen», sagte Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, einer Mitteilung zufolge. Die Unsicherheit der Unternehmen drücke sich allerdings auch in der rückläufigen Meldung von Ausbildungsstellen aus.

Seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober 2019 haben den Angaben zufolge 4000 Jugendliche die Agentur für Arbeit oder eines der Jobcenter bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz in Anspruch genommen. Dies waren rund 200 oder 4,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Rund 5700 Ausbildungsstellen waren bislang gemeldet – etwa 900 oder 13,9 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor.

1 KOMMENTAR

  1. Man braucht doch nicht so einen Bericht zu verfassen, man weiß doch, wo die Schuldigen zu suchen sind. Das war doch absehbar. Man kann viele Dinge in die Länge ziehen, um an sein Ziel zu gelangen.

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