Menschen halten sich größtenteils an Abstandsregelungen

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Foto: dpa-Archiv

Trotz eines Pfingstwochenendes mit viel Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen haben sich die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland weitgehend an die geltenden Abstandsregelungen gehalten.

Es seien «nur vereinzelt Ansammlungen festgestellt und aufgelöst» worden, sagte ein Sprecher des Lagezentrums in Mainz am Montag.

Auch das Lagezentrum in Saarbrücken meldete keine gravierenden Zwischenfälle. «Die Menschen verhalten sich nach wie vor sehr diszipliniert», sagte der Sprecher der Mainzer Polizei. Bereits am Sonntag wurden die behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den beiden benachbarten Bundesländern größtenteils beachtet.

1 KOMMENTAR

  1. Der Witz ist einfach auch der:
    Mit zunehmender Dauer der Beschränkungen entwickelt sich eine Parallel“kultur“, in Umfragen sagen die Leute, dass sie die Massnahmen befürworten, wenn Organe der Exekutive in der Nähe sind geben sie vor die Einschränkungen zu befolgen usw., doch ansonsten läuft eben alles ganz anders ab und keiner hält sich mehr dran, man muss ja nur durch die Trierer Innenstadt gehen, Abstand hält keiner und die Leute lassen sich auch durch Strafen nicht abschrecken.
    Umgekehrt wissen natürlich die Kontrollorgane iwann auch: Wenn wir dazwischengehen gibts Aufwand und Ärger für uns, also besser wegsehen.
    Das war immer so und wird immer so sein, Beispiele: Trotz Verbots und teils drakonischer Strafen werden in China und Nordkorea Bibeln geschmuggelt.
    In Deutschland gabs in den 90er Jahren das Phänomen, dass München eine höhere Rate an HIV-Neuinfektionen hatte als Berlin, und zwar v.a. im heterosexuellen Bereich, und obwohl der Saubermannstaat Bayern eine gesetzes- und kontrollmässig sehr harte Linie fuhr.
    Eine Studie ergab dann, dass der Grund, banal gesagt, darin lag, dass in Bayern alle dachten: Naja, der Staat kontrolliert schon dass nichts passieren kann und alle andern halten sich sicher an die Auflagen, dann kann ich ja auch mal fremd gehen und es ohne Gummi machen.
    Damals gingen einige Fälle durch die Presse von ansonsten biederen Familienvätern, die sich auf die Art infiziert hatten.
    Aufklärung mit entsprechenden Plakaten usw. wurden in Bayern aus Rücksicht auf die katholische Kirche sehr spät eingesetzt, denn die faselte ja weltfremderweise immer von ehelicher Treue usw.
    So wirds hier auch laufen und iwann gibt es wegen der Einschränkungen mehr Infektionen als ohne.

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