Saarland senkt Obergrenze: Regionale Corona-Neuinfektionen

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SAARBRÜCKEN. Das Saarland will auf einen potenziellen regionalen Ausbruch von Corona-Infektionen rascher reagieren. Deshalb sei eine verschärfte Regelung beschlossen worden, teilte die Staatskanzlei am Samstag mit.

Steige die Anzahl der Neuinfektionen in einem Landkreis oder im Regionalverband Saarbrücken innerhalb von sieben Tagen auf mehr als 35 pro 100 000 Einwohner, sollen regional wieder bestimmte Schutzmaßnahmen greifen. Zuvor galt die Grenze von 50 Infektionen.

«Wenn wir ein wieder zunehmendes Infektionsgeschehen erfolgreich verhindern wollen, sind Zeit und die Nachverfolgung von Infektionsketten ganz entscheidende Faktoren», erklärte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). So lange die Pandemie nicht überwunden sei, sei die Kombination aus Nachverfolgung von Infektionsketten, Abstand, Hygiene und Alltagsmasken das beste Mittel.

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