Tourismus in der Region: Gästezahlen brechen dramatisch ein!

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Schillernde Blätter ageernteter Weinberge an der Mosel. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

RLP. Empfindliche Einbußen müssen die Tourismus-Betriebe in Rheinland-Pfalz in der Corona-Krise hinnehmen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Freitag mitteilte, brachen die Gästezahlen im März dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat um 63 Prozent ein. Bei den Übernachtungen stellte des Landesamt ein Minus von 53 Prozent fest.

Seit dem 17. März waren in Rheinland-Pfalz touristische Übernachtungen verboten gewesen. Insgesamt buchten im März dieses Jahres knapp 240 000 Gäste in Rheinland-Pfalz rund 707 000 Übernachtungen.

Am stärksten traf die Krise laut Landesamt die Regionen Mosel-Saar und Rheintal. Hier gingen die Übernachtungszahlen um 60 Prozent beziehungsweise 58 Prozent zurück. Die Gästezahlen sanken demnach in allen Regionen um mehr als die Hälfte. Auch hier war demzufolge die Mosel-Saar-Region zusammen mit der Region Ahr am stärksten betroffen (beide minus 66 Prozent).

Im Hinblick auf die unterschiedlichen Arten der Betriebe bekamen Privatquartiere die Krise mit einem Einbruch bei den Gästezahlen von 76 Prozent und Campingplätze mit einem Minus von 73 Prozent am deutlichsten zu spüren. Lediglich in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken gingen sowohl die Zahl der Übernachtungen mit minus 7,4 Prozent und die Zahl der Gäste mit minus 16 Prozent im Vergleich etwas moderater zurück.

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