Kulinarische Reise um die Welt mit diesen 5 Gerichten

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Foto: dpa-Archiv

New York – Pastrami Sandwich

Der Erfinder des Kultsandwiches ist der aus Litauen stammende und später nach New York ausgewanderte Metzger Sussman Volk. Er kaufte das Rezept für die Herstellung einem Freund aus Rumänien ab. Später kam Volk auf die Idee das äußerst zarte und würzige Rindfleisch in hauchdünne Scheiben zu schneiden, zwischen zwei Sandwichshälften zu packen und es so seinen Kunden anzubieten. Das war die Geburt eines erfolgreichen Food Klassikers. Später wanderte Sussman Volk nach Amerika aus, wo er schließlich in der Stadt die niemals schläft, ansässig wurde.

In Manhattan eröffnete er sein erstes Restaurant, wo er auch seine neue Kreation, das ‘‘Pastrami Sandwich‘‘ anbot. Mehr zu Pastrami und dessen Geschichte findest du auf Lieferando.de.

Pastrami Herstellung
Warum Pastrami so unglaublich lecker schmeckt, liegt an der äußerst aufwendigen Herstellung und an der Top Qualität des Rindfleisches. Dazu zählen sich Tafelspitz, Schulter oder Brust des Rinds. Den einzigartigen Geschmack erhält das Pastramifleisch durch das erstere Pökeln und anschließende Räuchern. Gekocht wird das Fleisch nur bei niedrigen Temperaturen, was Pastrami die unglaubliche zarte Konsistenz verleiht.

Pastrami Big-Apple Variante
Wie bei jedem Trendfood gibt es auch bei Pastrami schier unzählige Zubereitungsvarianten und Rezepte. Bei dem originalen ‘‘New York Style‘‘ des Sandwiches wird bevorzugt mit scharfem Pfeffer gewürzt und das Ganze mit einer Koriandermischung unterstrichen. Diese Mischung sorgt für eine unvergleichliche Geschmacksymphonie und rechtfertigt für New Yorker lange Warteschlangen an Food Ständen.

Auch Figurbewusste müssen beim Pastramiverzehr kein schlechtes Gewissen haben
Typisch amerikanisch heißt nicht gleich fett, auch wenn das so mancher vermuten mag. Auch der Low-Carb Aspekt stimmt bei Pastrami absolut, denn das Fleisch weist so gut wie keine Kohlenhydrate auf. Mit 115 Kalorien und 23 Gramm Proteinen auf 100 Gramm Pastrami, bleibt wenig auf den Hüften.

Mit Pastrami ein Stück New York zu sich nach Hause bringen
Wer jemals eine Reise nach New York macht, sollte auf jeden Fall einen Abstecher zu den bekannten Pastrami Restaurants machen. Im Big-Apple ist das leckere Sandwich schon fast ein Teil des Kulturguts. Zum Glück muss man heutzutage nicht mehr nach Amerika reisen um sich selbst vom Pastrami Sandwich zu überzeugen.

Thailand – Pad Thai
Pad Thai gilt als das bekannteste Gericht der Thai-Küche. Als Nationalgericht Thailands, wird es dort überall gekocht. Vom kleinen Food- Stand an der Straßenecke bis hin zum Edelrestaurant, dieser Klassiker ist schlichtweg überall in Thailand vertreten. Gleichermaßen geliebt von Thais und Touristen, werden jährlich tonnenweise der schmackhaften Nudelspeise verzehrt.

Geschmacklich könnte man Pad Thai als eine Aromasymphonie beschreiben. Die salzige Fischsauce geht eine synergetische Verbindung mit den Chilis ein, dazu säuerliche Tamarindenpaste, Eier, Knoblauch und ein minimaler Hauch von Erdnüssen. Die Basis bilden typisch asiatisch gebratene Reisnudeln, gewöhnlich mit Fleisch oder Krabben gekoppelt. Für Vegetarier wird dafür Tofu verwendet und die Fischsause mit einer guten Sojasauce ausgetauscht. Auch wer sonst nicht von der asiatischen Küche überzeugt ist, sollte es probiert haben. Weitere interessante Infos zu Pad Thai und ähnlichen Gerichten findest du auf Foodwiki.

Pad Thai – Ein Stück Thailand zu sich nach Hause holen
Das einzige, was sich bei der Zubereitung von Pad Thai in den unterschiedlichen Regionen Thailands voneinander grundsätzlich unterscheidet ist die Gewichtung der Gewürze. Ansonsten sind sich Köche quer durchs Land einig, dass dieses Gericht fast perfekt ist. Neben Reisnudeln, welche in Thailand zu jeder Portion frisch zubereitet werden, stehen vor allem die Fischsauce, Tamarinde und Palmzucker als Geschmacksträger im Vordergrund. Von der Sauce abgesehen, kommen entweder Schalotten oder Thai-Knoblauch in das Gericht. Eingelegter Rettich, fester Tofu, frische Mungosbohnensprossen, sowie gebratene Eier und Schrimps. Je nach Region und Appetit wird noch zusätzlich Hühnerfleisch oder große Schrimps hinzugefügt. Wer beim Verzehr die volle Dosis Thai Feeling abbekommen möchte, kann sich das Gericht auch traditionell auf einem Bananenblatt servieren lassen.

Pad Thai gehört zu Thailand wie Bockwurst zu Deutschland
Pad Thai wurde während des Zweiten Weltkriegs vom damaligen Premierminister zum Nationalgericht Thailands erklärt. Seitdem wird es unter Feinschmeckern weltweit mit thailändischer Kochkunst assoziiert. Frisch auf traditionelle Art zubereitet, ist Pad Thai nicht nur ein aromatisches Geschmackerlebnis der Sonderklasse, sondern ebenso gesund wie gut bekömmlich.

Vietnam – Goi Cuon
Die Sommerrolle ist die unfrittierte Verwandte der Frühlingsrolle und stammt aus Vietnam. Sie zeichnet sich durch eine fettarme und vitaminreiche Füllung aus. Goi Cuon heißt auf Vietnamesisch Glücksrolle und ist ein kaltserviertes Fingerfood. Die wichtigste Zutat und gleichzeitig die Hülle der Sommerrolle, ist das traditionell hergestellte Reispapier. Dieses verhält sich geschmacksneutral und eröffnet somit dem Inhalt die Möglichkeit sein volles Geschmackspotential zu entfalten. Alles in allem ist Goi Cuon ein herzhafter und gut bekömmlicher Snack für jeden Anlass. Wer Sommerrollen besonders mag findet auf Lieferando mehr Info dazu und zu ähnlichen Gerichten.

Kalorienarm und optimal für heiße Sommertage
Da bei der Zubereitung von Sommerrollen auf den gewöhnlichen Frittier- Prozess verzichtet wird, weisen diese kaum Kalorien und nur wenig Fett auf. Obwohl den Zutaten keine Grenzen gesetzt sind, beinhalten Sommerrollen meist äußerst gesunde Zutaten. Neben den Reisnudeln finden wir gewöhnlich Scharlotten, Gurken, Avocato oder Paprika als Füllung. Dadurch ist die Sommerrolle nicht nur gut verdaulich sondern auch eine regelrechte Vitaminbombe. Manche Rezepte enthalten zartes Hähnchenfleisch oder Shrimps wodurch auch für reichlich Proteine gesorgt ist.

Der passende Dip zur Sommerrolle
So vielseitig wie die Sommerrolle selbst sind auch die Möglichkeiten für geschmacklich harmonierende Dips. Zu den Spitzenreitern zählt die klassisch vietnamesische Nuoc Cham Soße. Die gibt’s in verschiedenen Varianten, unter anderem ähnlich wie die gewöhnliche süß-sauer Soße die bei Frühlingsrollen verwendet werden, aber auch in saurer, salziger oder herzhaft würziger Form. Die Soße besteht hauptsächlich aus Zitronensaft, Fischsoße, Zucker und Wasser. Wie auch bei der Füllung kommt es dabei völlig auf den Geschmack an.

Reispapier- wichtigste Zutat
Das Reispapier gibt es in allen Asialäden zu kaufen. Aufpassen, denn es gibt zwei Arten von Reispapier, das festere ist zum Braten geeignet. Für die Frühlingsrolle ist das dünnere vorzuziehen, denn es eignet sich für den Rohverzehr. Das Reispapier trocken gelagert, ist lange haltbar. Sobald das Papier mit Wasser in Berührung kommt, verliert es seine fest, zerbrechliche Form, die Konsistenz wird teigartig und elastisch.

Mexiko – Burrito
Burritos sind aus weichem Weizentortillateig gerollte Wraps, die gewöhnlich mit Hackfleisch, Bohnen, Reis, Avocado, Tomaten oder Käse gefüllt werden. In der originalen Tex-Mex-Küche wird dazu Salat und saure Sahne gegeben, um dem Ganzen den typischen Burrito Charakter zu verleihen. Wer gerne Burritos oder andere mexikanische Speisen probieren möchte wird auf Lieferando.de bestimmt fündig.

Was unterscheidet einen Burrito von gefüllten Tortillas?
Der maßgeblichste Unterschied zwischen Tortillas und Burritos liegt im verwendeten Teig. So wird bei Burritos üblicherweise Weizenmehl verwendet und bei gefüllten Tortillas hingegen Mehl aus Mais. Die Maisvariante wird gewöhnlich gefaltet und Taco genannt. In Mexiko gibt es dabei etliche unterschiedliche Bezeichnungen für diverse Zubereitungsarten. Z. B. nennt man Maistortillas mit Soße überbacken, Enchiladas. Dann gibt es noch die in Mexico beliebten Weizentortillas, welche sich durch eine großzügige Käsefüllung auszeichnen und zudem gegrillt werden.

Ein Produkt der Tex-Mex Küche
Gerollt oder geklappt, Weizen- oder Maistortilla, schlichtweg weich oder knusprig als Chimichanga frittiert? Mit Käse, Reis, Fleisch oder doch mit allem? Die Möglichkeiten einen Burrito zuzubereiten sind schier grenzenlos. Auch Veganer und Vegetarier kommen nicht zu kurz, denn Burritos gibt es auch in zahleichen fleischlosen Variationen. Eines steht fest, Burritos sind würzig, deftige Wraps, die für hungrige Mägen wie geschaffen sind!

Woher stammt der Name Tex-Mex Küche?
Der Name Tex-Mex ist eine Zusammensetzung des Bundesstaates Texas kombiniert mit Mexiko in den USA. Der Begriff entstand aus dem ursprünglichen Einfluss der Einwanderer, die diesen Kochstil grundsätzlich geprägt haben. Im Grunde ist es ein Überbleibsel der spanischen Kolonisten, welche den Bundesstaat in 16. Jahrhundert besetzten. Die Tex-Mex Küche ist also nicht wie oft vermutet rein mexikanisch, sondern eher eine Mixtur der Kochkünste verschiedener Kulturen mit maßgeblich südamerikanischem Einfluss.

Der perfekte Dip zum Burrito – Guacamole
Guacamole ist eine mexikanische cremig, milde Avocado-Sauce die auch in der Tex-Mex Küche äußerste Beliebtheit genießt. Die Sauce eignet sich optimal als Dip zu jeglichen Burritosorten.

Indien – Vindaloo Curry
Vindaloo ist eines der beliebtesten Gerichte in Indien. Der Name selbst geht auf die portugiesischen Seefahrer und Siedler zurück als sie sich vor 400 Jahren in Goa, im Westen Indiens niederließen. Anstatt den schwer aussprechbaren Namen “Carne em vihha d’alhos“ zu verwenden, nannten die indischen Köche das Gericht Vindaloo. Nähere Informationen zur Geschichte des Gerichts und mehr findest du auf Foodwiki.

Welches Fleisch wird verwendet?
In der portugiesischen Kolonie Goa gibt es viele Christen, daher wird Vindaloo hauptsächlich mit Schweinefleisch oder Rindfleisch zubereitet. Muslime und Hindus essen dieses Gericht mit Huhn oder Lamm, auch die Zubereitung der Soße variiert sehr stark. Das Schweinfleisch wird in Palmessig eingelegt und Chili wird für mehr Schärfe dazugemengt. Vindaloo ist eine beliebte Mutprobe für Nicht-Inder, denn die Schärfe ist nicht jedermanns Sache.

Wie erfolgt die Zubereitung von Vindaloo?
Vindaloo wird je nach Talent des Kochs, entweder als unglaublich scharf oder als Geschmackexplosion wahrgenommen. Bei der Zubereitung der Vindaloo-Paste werden in einer Pfanne Pfefferkörner, Nelken, Koriander, Chilischoten, Senfkörner, Kreuzkümmel angeröstet und anschließend in einem Mörser zu feinem Pulver zermahlen. Essig, Salz und Zucker hinzugegeben und alles gut verrühren, damit eine sämige Paste entsteht.

Nun Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen und fein geschnittene Zwiebeln goldbraun angebraten. Geschälter und gewürfelter Knoblauch mit Ingwer und Kurkuma dazugeben, kurz mitbraten. Zum Schluss noch Dosentomaten, Kokosmilch, Zimt und Kardamom unterrühren. Alles köcheln lassen, zwischendurch das Fleisch in einer anderen Pfanne beidseitig in heißem Öl anbraten, fertig ist das Vindaloo Gericht. Als Beilage eignet sich Basmatireis und Joghurt auch Mango-Chutney passt sehr gut.

Erste Hilfe bei zu viel Schärfe
Niemals Wasser trinken, denn es verstärkt die Wirkung des Chilis zusätzlich! In westlichen Restaurants wird als bester „Schärfe-Neutralisierer“ Mango Lassi angeboten. Dieses Getränk besteht aus Joghurt und Fruchtsaft und ist sehr beliebt.

Auch das indische Brot Naan und Roti helfen gegen die Schärfe in Mund. Am besten man bestellt als Nachtisch etwas Süßes, Eiscreme, Torten, denn damit wird Chili effektiv neutralisiert.

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