Industrieumsätze in Rheinland-Pfalz brechen ein

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Foto: dpa-Archiv

Die Umsätze der rheinland-pfälzischen Industrie sind wegen der Corona-Krise im März deutlich zurückgegangen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen die Umsatzerlöse bei 7,9 Milliarden Euro. Das sind 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die Behörde am Freitag in Bad Ems weiter mitteilte. Damit liegt Rheinland-Pfalz unter dem Bundesschnitt. In Deutschland gingen die Umsätze der Industrie im März um 7,7 Prozent zurück.

Ein Grund für den Rückgang sei das einbrechende Auslandsgeschäft. Von den Auswirkungen der Corona-Pandemie waren den Angaben nach aber nicht alle Branchen gleichermaßen betroffen. So konnten die Hersteller von Nahrungs- und Futtermittel im März im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Umsatzplus von 19 Prozent verbuchen. Der Umsatz von Autobauern und Zulieferern im Land brach jedoch um 35 Prozent ein.

Die Daten stammen aus einer Befragung von rund 1000 Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten.

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