Preise für Heizöl lassen Inflationsrate in Rheinland-Pfalz deutlich sinken

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Foto: dpa-Archiv

BAD EMS. Der starke Rückgang der Preise für Mineralöl in der Corona-Krise hat die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz auf den niedrigsten Wert seit November 2019 sinken lassen. Die Teuerungsrate lag im April um 1,0 Prozent über der des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Montag mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate um 1,4 Prozent über dem Vorjahresmonat gelegen; im November waren es 0,8 Prozent.

Die Preise für Mineralölprodukte gingen im April im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 19,3 Prozent zurück. Sowohl die Kraftstoffpreise (minus 18,2 Prozent) als auch die Preise für Heizöl (minus 18 Prozent) lagen deutlich unter den Vorjahreswerten. Für Fernwärme mussten die Verbraucher ebenfalls weniger bezahlen (minus 0,5 Prozent). Dagegen gab es bei Strom und Gas Preissteigerungen (plus 7,2 und plus 3,1 Prozent). Insgesamt verbilligte sich Energie gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,1 Prozent.

Wegen des Lockdowns sei es im April zwar zu starken Einschränkungen bei der Erhebung der Verbraucherpreise in den Geschäften gekommen. Dennoch ist die Qualität des Verbraucherpreisindex insgesamt weiterhin gewährleistet, betonte das Landesamt. So gab es eine größere Zahl von Waren und Dienstleistungen, die von den Einschränkungen weniger betroffen gewesen seien.

Die Veränderung des Verbraucherpreisindexes (VPI) misst die durchschnittliche Preisveränderung der Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden.

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