Weniger Einbrüche und Diebstähle während Corona-Pandemie

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MAINZ. Während der ersten Monate der Corona-Pandemie wurde nach vorläufigen Zahlen in Rheinland-Pfalz weniger häufig in Wohnungen und Büros eingebrochen oder Autos gestohlen. Wie das Landeskriminalamt auf dpa-Anfrage mitteilte, ist seit Anfang März ein Rückgang der Straftaten um etwa 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen.

Demnach ging etwa die Zahl der Wohnungseinbrüche schon in den ersten Monaten des Jahres zurück. Dieser Trend sei auch im Zeitraum von Anfang März bis Ende April festzustellen und belaufe sich auf etwa 35 Prozent, bei Einbrüchen in Gewerbebetrieben seien die Zahlen ebenfalls rückläufig. Zudem seien weniger Taschendiebstähle zu verzeichnen. Hier sind dem LKA zufolge die Fallzahlen um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Die Straßen sind zwar leerer, illegale Autorennen bleiben aber wohl dennoch aus. Zumindest liegen dem LKA aktuell keine Erkenntnisse zu einer vermehrten Anzahl von illegalen Autorennen vor. Außerdem werden weniger Autos gestohlen. Von Anfang März bis Ende April lagen die Fallzahlen im unteren dreistelligen Bereich – ein Rückgang von etwa 30 Prozent im Vorjahresvergleich.

Die Zahlen des Landeskriminalamts sind vorläufig. Konkrete Fallzahlen gibt es erst, wenn die Fälle von der Polizei an die Staatsanwaltschaften abgegeben werden und in die bundesweit einheitlich geführte Kriminalstatistik eingehen.

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