Infektionsschutz an erster Stelle: Zehntausende zur Schule

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Sebastian Gollnow // dpa

An diesem Montag beginnt für 130 000 Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz wieder der Schulalltag. Grundlage dafür ist ein mit dem Gesundheitsministerium, der Universitätsmedizin Mainz und den Schulträgern abgestimmter Hygieneplan, den alle Schulen umsetzen müssen. Dazu gehören unter anderem verkleinerte Lerngruppen, Pausenregelungen sowie Regelungen zum Abstand und zur Raumhygiene.

«Ich weiß aus zahlreichen Rückmeldungen, dass sich die Schülerinnen und Schüler wie die Lehrkräfte darauf freuen», sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. «Denn Schule ist sehr viel mehr als nur Unterricht. Schule ist ein Ort des sozialen Miteinanders, des Austausches und der Freundschaften.»

Land, kommunale Schulträger und Schulen hätten in den vergangenen Wochen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Infektionsschutz an den Schulen eingehalten werden könne, erklärte Hubig. Die Notbetreuung in den Schulen und Kindertagesstätten werde fortgesetzt und ausgeweitet.

Zum Start am Montag hat die Landesregierung zugesagt, dass alle Schülerinnen und Schüler eine wiederverwendbare Mund-Nasen-Maske erhalten. Die Ausgabe erfolge über die Schulen, teilte die Staatskanzlei auf Twitter mit. Diese erhielten die Masken über ihre Schulträger und diese über vier Standorte verteilt vom Landesversorgungsamt.

Bereits seit einer Woche im Unterricht sind etwa 35 000 Schülerinnen und Schüler, die vor einer Prüfung stehen – an der Berufsschule oder an einem Gymnasium mit achtjähriger Schulzeit (G8). Jetzt folgen unter anderem 34 000 Kinder der vierten Grundschulklassen sowie Jugendliche, die im nächsten Jahr vor einer Prüfung stehen.

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