Zeitung: SVE-Fans zettelten Schlägerei an

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TRIER/FREIBURG. Laut Badischer Zeitung ist die Massenschlägerei nach dem Regionalliga-Spiel zwischen dem SC Freiburg II und Eintracht Trier durch Fans der Eintracht angezettelt worden. Der Klub hat sich inzwischen von seinen Anhängern distanziert. Ein Konzept zur Eindämmung der Gewaltbereitschaft wurde allerdings nicht vorgelegt – nur weitere Stadionverbote stehen derweil im Raum.

Nach Auskunft des Trierer Polizeipräsidiums seien an der Schlägerei auch Personen beteiligt gewesen, die soeben erst ein dreijähriges Stadionverbot verbüßt hatten, schreibt die Zeitung.

Eskaliert sei die Situation erst bei der Abreise: Die Problemfans aus Trier hatten vier Neunsitzer-Kleinbusse gemietet. Als die kleine Kolonne an einer Ampel in Höhe der Shell-Tankstelle an der Schwarzwaldstraße anhalten musste, entdeckten die Trierer Freiburger Anhänger, die zu Fuß unterwegs waren, heißt es in dem Artikel der Badischen Zeitung weiter. Die hatten sich in einem Discounter im Zentrum Oberwiehre mit Grillgut eingedeckt und waren auf dem Weg an die Dreisam. Es soll ein paar Wortgefechte gegeben haben. Dann stürmten die Trierer, die laut Polizei in der Überzahl waren, auf die Freiburger zu und es kam zu einer wilden Massenschlägerei mit mehr als 30 Kombattanten, so das Blatt. (red/et)

1 KOMMENTAR

  1. Ein Konzept zur Eindämmung der Gewaltbereitschaft wurde nicht vorgelegt, so schreiben Sie. Ein gesellschaftliches Problem, gegen das der DFB seit Jahren ankämpft, kann ein Regionalligaverein nicht lösen. Stadionverbote sind wohl das einzige Mittel das den Vereinen zur Verfügung steht, die anderen Massnahmen muss die Justiz übernehmen, aber bitte keine
    Wellness-Massnahmen sondern spürbare Strafen und die Verpflichtung zur Zahlung von Schmerzensgeld an die Überfallenen.

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