Rheinland-Pfalz und Saarland wärmste Bundesländer im April

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Foto: dpa-Archiv

OFFENBACH/REGION TRIER. Viel Sonne und untypisch hohe Temperaturen: Das Saarland und Rheinland-Pfalz waren in diesem April das wärmste und zweitwärmste Bundesland Deutschlands. Dabei war das Saarland nach der vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes mit einer Durchschnittstemperatur von 12,1 Grad nicht nur der Spitzenreiter – in Saarbrücken-Burbach kletterten die Temperaturen vom 7. bis 11. April sogar jeden Tag auf 25 Grad und sorgten so für sommerliche Werte.

Rheinland Pfalz war mit 11,8 Grad Durchschnittstemperatur das zweitwärmste Bundesland. Deutschlandweit lag der Temperaturdurchschnitt mit 10,5 Grad im April immerhin um 3,1 Grad über dem Wert der internationalen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Die Sonne schien reichlich – deutschlandweit handelte es sich um den sonnenscheinreichsten Monat seit Beginn der Messungen. Dabei wurden im Saarland rund 295 Stunden Sonnenschein gemessen, in Rheinland-Pfalz sogar noch ein bisschen mehr. Üblich wären 155 beziehungsweise 151 Stunden Sonne gewesen.

Auch wenn das Saarland mit etwa 20 Litern Niederschlag pro Quadratmeter beim Regen auf Platz zwei in Deutschland lag, war das deutlich zu trocken. Üblich wären in diesem Monat 64 Liter pro Quadratmeter gewesen. In Rheinland-Pfalz betrug der Niederschlag knapp 15 Liter pro Quadratmeter – die übliche Menge hätte in dem Bundesland bei 57 Litern gelegen.

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