Leere Straßen und viel Sonne: Viele Motorradunfälle in Rheinland-Pfalz

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MAINZ. Die Zahl der Motorradunfälle in Rheinland-Pfalz ist trotz des geringeren Verkehrsaufkommens in der Corona-Krise nicht gesunken. 147 Motorradunfälle mit Verletzten hat die Polizei von Mitte März bis Mitte April aufgenommen, das waren genauso viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das Innenministerium am Mittwoch in Mainz mitteilte.

In beiden Jahren kamen in diesem Zeitraum drei Motorradfahrer ums Leben. Insgesamt ging die Zahl aller Unfälle im Vergleichszeitraum jedoch deutlich zurück, um rund 40 Prozent auf 6508.

Die guten Wetterverhältnisse und die wenig befahrenen Straßen nannte das Ministerium als einen Grund für die anhaltend hohe Zahl von Motorradunfällen. Innenminister Roger Lewentz (SPD) appellierte an die Rücksichtnahme und Vernunft aller Verkehrsteilnehmer. «Insbesondere ungeübte oder Motorradfahrer, die nach langer Fahrpause auf die Straße zurückkehren, sollten sich jedoch erst langsam an ihre Maschine gewöhnen.» Die Polizei werde an bekannten Motorradstrecken präsent sein und den Verkehr kontrollieren.

Zudem seien auch bei Motorradtouren die geltenden Corona-Regelungen zu beachten: «Meiden Sie Fahrten in der Gruppe und halten Sie genügend Abstand zum Vordermann.» Bei Pausen sollte darauf geachtet werden, dass auf Parkflächen die geltenden Mindestabstände einzuhalten sind.

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