Dreyer für bundesweite Definition von Großveranstaltungen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erhofft sich von dem Treffen ihrer Amtskollegen mit der Kanzlerin am Donnerstag eine gemeinsame Definition von Großveranstaltungen.

Bislang hätten sich erst wenige Bundesländer festgelegt und dabei schwanke die Teilnehmerzahl zwischen 100 und 1000, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. Wenn es keine bundesweite Einigung gebe, werde sich Rheinland-Pfalz im Anschluss an das Treffen festlegen. Großveranstaltungen wie Konzerte oder Feste sind bis mindestens 31. August verboten.

Die SPD-Politikerin setzt auch auf eine bundesweite Einigkeit bei der Öffnung von Museen. Denn drei Bundesländer hätten ihre Museen bereits wieder geöffnet. Unabhängig vom Zeitpunkt sei klar, dass mit jedem Haus einzeln ein Konzept entwickelt werden müsse, wie die notwendigen Auflagen umgesetzt werden können.

Wenn es um Lockerungen gehe, müsse auch so schnell wie möglich darüber geredet werden, wann Musikunterricht – einzeln und in kleinsten Gruppen – wieder möglich sei, sagte Dreyer. Zudem sei die Frage, ob professionelle Ballette nicht in abgesperrten Bereichen bald wieder trainieren könnten.

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