Corona-Alltag: 35 000 Schüler wieder in ihren Klassenzimmern

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Für etwa 35 000 Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz hat nach der Corona-Schließung Mitte März wieder der Lernalltag begonnen. Die Öffnung der Schule habe reibungslos funktioniert, sagte am Montag der Leiter der Berufsbildenden Schule (BBS) 1 Mainz, Rüdiger Tauschek. Die vom Bildungsministerium ermöglichte Vorbereitungszeit habe völlig ausgereicht, um die nötigen Vorkehrungen für den Gesundheitsschutz zu treffen.

Eine Woche vor dem offiziellen Wiederbeginn des Unterrichts am 4. Mai waren am Montag vor allem die Schülerinnen und Schüler der Prüfungsklassen wieder beim Präsenzunterricht dabei. Von den rund 3500 jungen Menschen in der BBS Mainz sind nach Angaben Tauscheks etwa 60 Prozent wieder mit dabei. Vor Beginn der Prüfungen Anfang Mai können so noch alle Fragen geklärt werden, die sich im Online-Unterricht nicht beantworten ließen.

«Der Online-Unterricht hat gut geklappt», sagte der Schulleiter. Die BBS Mainz nutze eine eigene Lernplattform mit Videokonferenzsystem und verfolge schon länger das pädagogische Konzept, den Schülerinnen und Schülern die Verantwortung fürs eigene Lernen zu vermitteln. «Das kam uns jetzt zugute», sagte Tauschek. Wenn Schülerinnen und Schüler über keinen Online-Zugang zuhause verfügten, sei ihnen das Material in Papierform zur Verfügung gestellt worden.

Neben den Berufsschülern kamen am Montag auch die Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit (G8) wieder in ihre Kursräume. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten zum Schulstart strenge Hygiene-Auflagen.

Am 4. Mai folgen rund 130 000 weitere Schülerinnen und Schüler. Unter ihnen sind 34 000 in den vierten Grundschulklassen, 26 000 an den Realschulen plus, 18 500 in Integrierten Gesamtschulen und 40 000 an Gymnasien. Bei den weiterführenden Schulen sind dies im wesentlichen die Jugendlichen ab der 9., 10. oder 11. Klasse.

3 KOMMENTARE

  1. Die Kinder haben bereits alle ab Grundschulalter Handy, Tablet oder Laptop zur Verfügung. Es gibt zahlreiche kostenlose Meeting-Apps, über die man problemlos den Unterricht aus der Schule übertragen kann. Hierbei gäbe es die Möglichkeit von Live-Webinaren oder streamen von Aufzeichnungen. Lernkontrollen können problemlos über das Bildungsportal erbracht (hochgeladen) werden.
    Was soll also der ganze Quatsch mit den Schulöffnungen? Die sollen die Schulen bis nach den Sommerferien geschlossen halten und gut ist. Ein Problem weniger.

  2. ja, gewöhnt sie daran …mit sm Arsch zu HAuse zu bleiben …merkt ihr nicht dass wir langsam vorbereitet werden ? Auf die totale Kontrolle .

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