“Gutes Polster“ – Land bei Schutzkleidung für Krankenhäuser gut aufgestellt

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Stephan Dinges // dpa

Die rheinland-pfälzische Landesregierung sieht sich bei der Ausstattung der Krankenhäuser mit Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln in der Corona-Krise trotz der weltweit hohen Nachfrage gut aufgestellt.

«Wir haben ein gutes Polster», sagte der Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung, Detlef Placzek, der Deutschen Presse-Agentur. Ein großer Teil der Krankenhäuser, insbesondere die Universitätsmedizin in Mainz, habe eigene langfristige Lieferketten aufgebaut, sei gut vorbereitet und habe nur einen geringen Teil des Angebots abgerufen. So könne das Land den Krankenhäusern angebotenes und von diesen nicht abgerufenes Material auch an andere medizinische Einrichtungen etwa in der Pflege weitergeben.

Das Land habe vom 18. März bis vergangenen Dienstag (21. April) unter anderem 10,8 Millionen FFP2-Schutzmasken, 8,4 Millionen Handschuhe, 580 000 Ganzkörperschutzanzüge und fast 1,2 Millionen Schutzkittel bestellt, sagte Placzek. Geliefert worden seien davon rund 688 170 FFP2-Masken, 5,4 Millionen Handschuhe, 200 000 Ganzkörperschutzanzüge und 10 200 Schutzkittel. Dazu kamen rund 364 000 FFP2-Schutzmasken aus Lieferungen des Bundes, 1,78 Millionen Handschuhe und fast 10 000 Ganzkörperschutzanzüge.

Die Krankenhäuser hätten nur etwa 71 Prozent der angebotenen FFP2-Masken, 27 Prozent der Ganzkörperschutzanzüge, 41 Prozent der Einmalhandschuhe und 18 Prozent der Desinfektionsmittel benötigt.

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