Alle Schüler sollen Mund-Nasen-Maske bekommen

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ/TRIER. Für die gestaffelte Schulöffnung in Rheinland-Pfalz will die Landesregierung allen Schülerinnen und Schülern eine Mund-Nasen-Maske zur Verfügung stellen. «Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Hygienesicherheit in der Schule», erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Mainz.

Dies entspreche der dringenden Empfehlung, eine solche Alltagsmaske in Situationen zu tragen, in denen der Mindestabstand nicht zu jeder Zeit sichergestellt werden könne. Die Schulen wurden am 16. März geschlossen, um der Ausbreitung desr Corona-Pandemie entgegenzuwirken.

Die meist kommunalen Schulträger sollen auch ein Startpaket zur Unterstützung der Hygiene zum Schulstart erhalten. Dazu gehören nach Angaben der Landesregierung 70 000 Liter Desinfektionsmittel und 430 000 Stück einfache Mund-Nasen-Masken, falls Kinder und Jugendliche ihre Masken mitzubringen vergessen. Für beide Maßnahmen zusammen will die Landesregierung 2,5 Millionen Euro bereitstellen. Die Verteilung von Masken und Desinfektionsmitteln an die Schulträger soll über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung erfolgen.

Der Präsenzunterricht in Rheinland-Pfalz wird Ende April und Anfang Mai in zwei Phasen wiederaufgenommen und rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen einschließen. In der Öffnungsphase 1 zum 27. April starten nach Angaben des Bildungsministeriums rund 35 000 Jugendliche – zumeist Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen, und Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit (G8). In der Öffnungsphase 2 ab 4. Mai folgen rund 130 000 Schülerinnen und Schüler, darunter 34 000 in den vierten Grundschulklassen, 26 000 an den Realschulen plus, 18 500 in Integrierten Gesamtschulen und 40 000 an Gymnasien. Bei den weiterführenden Schulen sind dies im Wesentlichen die Jugendlichen ab der 9., 10. oder 11. Klasse.

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