Luxemburger Außenminister bedauert Grenzschließungen

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Hartmut Fey angelt französische Baguettes an der deutsch-französischen Grenze. Foto: Jean-Christophe Verhaegen/AFP/dpa/Archivbild

TRIER/LUXEMBURG. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat sich erneut für eine schnellstmögliche Abschaffung von Schließungen und Kontrollen an EU-Binnengrenzen im Zuge der Corona-Krise stark gemacht.

«Wir sollten vermeiden, dass die aktuelle Situation langfristige Spuren in den Grenzregionen hinterlässt und uns dafür einsetzen, dass die Grenzen unsere Bürger nicht unnötig in ihren Bewegungsabläufen behindern», sagte Asselborn am Dienstag bei einer Videokonferenz der deutschsprachigen Außenminister laut Mitteilung.

Auf EU-Ebene sollte in den nächsten Wochen ein besonderes Merkmal auf die Wiederherstellung des Binnenmarktes gelegt werden, sagte er. Asselborn bedauerte die Schließung und Kontrollen an Grenzen innerhalb des Schengenraums. Seit Mitte März ist der Grenzverkehr auch zwischen Luxemburg und Deutschland eingeschränkt. Einreisende aus Luxemburg werden an mehreren Grenzübergängen in Rheinland-Pfalz und im Saarland kontrolliert, etliche Übergänge sind gesperrt.

Bei der Schalte waren auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sowie die Außenminister Alexander Schallenberg (Österreich), Ignazio Cassis (Schweiz) und Katrin Eggenberger (Liechtenstein) dabei.

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