Freizeitunternehmen fordern Exitplan von Landesregierung

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MAINZ/TRIER. Mehrere Freizeitunternehmen haben in der Corona-Krise von der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine schrittweise Exitstrategie gefordert, «um nicht zugrunde zu gehen». Man wolle konkrete Vorschläge machen, wie Gäste unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen in kleineren Gruppen wieder kommen könnten, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten offenen Brief.

Unterzeichnet hatten ihn vergangene Woche insgesamt 32 Institutionen, darunter Kletterhallen, Bowling- oder Squash-Anlagen und Theater im Land.

Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz forderte am Dienstag einen monatlichen Pauschalbetrag für die freiberuflichen Musiker. Dieser solle auf Basis von nachgewiesenen, durch die Corona-Pandemie bedingten Einkommensverlusten gewährt werden, Betriebskosten könnten zusätzlich bezuschusst werden. Die Bundeshilfen brächten der Musikszene keine Entspannung, da zu deckende Betriebskosten äußerst selten geltend gemacht werden könnten.

Die Freizeit-Institutionen forderten unter anderem eine Art «Kurzmietengeld», bei dem der Staat anteilig die Mieten von privaten Unternehmen übernehme. Zudem seien mehr tilgungsfreie Subventionen auch für den Mittelstand notwendig, «denn Kredite verschieben das Problem nur, lösen es aber nicht», so die Unternehmen.

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