Klartext-Posting von Trierer Gastronom sorgt für viel Zuspruch!

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In einem ehrlichen und emotionalem Posting, kommentiert Christian Fritzen, Inhaber der Törtchenmanufaktur, zur aktuellen Situation.

Kommentar:

„Ich bin leidenschaftlich gerne Konditor, mein Beruf macht mich glücklich.
Die Törtchenmanufaktur ist unsere Existenz, ich sage bewusst unsere, weil nicht nur mein Mann und ich hinter diesem Namen stehen, sondern auch ein fantastisches Team an Mitarbeitern.
Wir alle wurden von Corona genauso kalt erwischt wie 100.000 andere Unternehmen in Deutschland.

Bis zum heutigen Tag ist absolut gar nichts, außer warme Worte bei uns angekommen.
Die viel versprochenen Soforthilfen bleiben genauso aus, wie das unkomplizierte Kurzarbeitergeld.

Und nein, ich habe kein prall gefülltes Betriebskonto, das vor Rücklagen überquillt und ich entspannt abwarten kann.
Wir sind in der Lebensmittelbranche, das ist die Branche, in der nix was kosten darf, wo man beim Angebot so markige Worte hört wie: warum so teuer? Ihre Stunden dürfen sie doch nicht rechnen. Jedem steht ein ordentlicher Lohn zu, aber das Törtchen, Schnitzel oder die Wurst dürfen nix kosten, sonst gehe ich zu Aldi.
Die meisten schütten in ihr Auto ein teureres Öl, als in ihren eigenen Salat.

Unsere Rücklagen bringen uns über ruhige Winter oder retten uns über einen viel zu heißen Sommer, aber keiner von uns hat mit einer Pandemie gerechnet.

Die Zeiten in denen man in der Gastronomie reich wurde, die sind vorbei.
Neben Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Lohnsteuer, GEZ, Handwerkskammerbeitrag, Industrie und Handelskammerbeitrag(ja ich bezahl beides, Konditorei und Café sind in Deutschland zwei paar Schuhe), Berufsgenossenschaft und Versicherungen, darf ich bezahlen und nicht zu vergessen, Trier zählt zu den top ten der Pachten.
Gut die Stadt Trier verzichtet dieses Jahr auf die Terrassensteuer oder stop, jetzt, gut jetzt hat keiner von uns seine Terrasse auf, wie sieht es mit später aus?

Im letzten Interview von Wirtschaftsminister Wissing antwortete er: RLP hat nix zu verschenken.

Stimmt, aber ohne ordentliche Soforthilfen wird Herr Wissing bald sein Schnitzel selbst braten dürfen, sein Törtchen selbst backen und seine Klamotten garantiert nicht mehr bei kleinen Unternehmen kaufen.
Keiner dieser Unternehmer hat falsch gehaushaltet, hat sich zuviel gegönnt, wir haben alle in unserer Kalkulation eine Pandemie vergessen.
Die Landwirte bekommen gefühlt jedes Jahr Soforthilfen, es ist zu warm, zu kalt, zu nass oder mal wieder viel zu trocken. Nicht falsch verstehen, ich gönne es dem Berufsstand, auch Landwirte haben es nicht einfach.

Aber Herr Wissing, wie erkläre ich das meinen Mitarbeitern.

Dann nehm doch einen Kredit, die Bank hilft dir.
Super Idee, um meine jetzigen Verbindlichkeiten zu begleichen nehme ich einen Kredit auf, den ich dann mit den späteren Umsätzen nach Bereinigung der anfallenden Verbindlichkeiten, begleiche?
Gut, meine Stunden darf ich ja nicht rechnen!

Wenn RLP nicht langsam in die Gänge kommt, dann wird Trier ruhig bleiben.

Liebe Regierung, egal ob Bund oder Land, liebe Kommunalpolitiker, ich stehe hinter eurer Entscheidung, jedes Leben ist mehr Wert, wie Geld.
Bitte steht dann auch zu uns.“

28 KOMMENTARE

  1. Arbeitslose Arbeiter und Angestellte müssen mit teilweise nur 50-60% ihres Einkommens auskommen, teilweise monatelang , je nach Alter auch zwei Jahre.
    Die zahlen ihre Arbeitslosenversicherung, ebenfalls Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, GEZ, Gewerkschaftsbeitrag etc…
    Warum zahlen Unternehmer nicht auch präventiv eine Ausfallversicherung für entgangene Gewinne.
    Das Kurzarbeitergeld wird am Ende eines Monats nach Antragstellung den unternehmern erstattet,
    Das weis der jammernde „Unternehmer“ . Er zieht über Bauern her, macht und verlangt aber das Gleiche, nämlich Subventionen.

    Von jedem Unternehmer kann ich erwarten dass er für mindestens 8 Wochen Mittel bereithält um Krisen zu bewältigen, denn nach Abzug der Lohnkosten, die werden vom Staat, bzw. den Angestellten ja selbst finanziert, nach Abzug von weniger Fixkosten wie Strom und Wasser, Lebensmittel etc.. bleibt nicht mehr soviel an Kosten übrig.

    Aber wie immer, Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

    Die deutsche Unternehmerschaft sollte sich schämen so zu jammern.

    Adidas meldete vor 3 Wochen rund 2 Milliarden Gewinn für 2019,
    Jetzt bekommen sie 2mrd. Kredit vom Staat.

    Ich sage nur : Pfui was für sozialschmarotzer.

    Wer mehr Geld verdienen will Unternehmer wird, sollte unternehmen und nicht Unterlasser.
    Und damit rechnen dass ein Totalverlust droht, genau so wie es jedem Arbeitnehmer geht der falsche Entscheidungen trifft.

    Also mal Ball flach halten, in den Spiegel schauen und fragen wie geht es den Arbeitslosen.

    • Sie haben ganz ganz ganz viel keine Ahnung! Jemand der Gewinne versichern will,kann nur einen Schuss haben! Damit ist alles gesagt!

    • @Herbert: haben Sie schon einmal Lohn oder Einkommensteuer bezahlt? Wenn ja wieviel? Wahrscheinlich den Mindestsatz! Der Neid frisst Sie wahrscheinlich auf! Und das ist gut so!!??

    • Ich gebe Herrn Fritzen vollkommen recht, bis auf die Ausnahme mit den Landwirten. Ich habe ein Beratungsunternhemen und bin Landwirt. Soforthilfe Fehlanzeige. Ich bin als Selbstständiger mit 20 Jahren beruferfsehrfahrung auch nichts anderes gewohnt als Steine in den Weg gelegt zu bekommen.Sei es von Banken dem Finazanzamt etc.
      Die Herrschaften der IHK und HWK hätten in dieser Zeit mal zeigen können, was deren da Daseinsberechtigung ist, da ruht aber Still der See…
      Wahrscheinlich ist man erst“ würdig“ Hilfe zu bekommen wenn man den deutschen Staat durch steuerschlupflöscher un einige Mio. geprellt hat.

    • @Herbert – Geiferndes Klassenkampfgelaber ersetzt keinen Verstand. Ein Konditor ist nicht Daimler oder Adidas. Den kleinen Mittelständler mit Maßstäben zu messen, die man – vielleicht – an große Aktiengesellschaften anlegen kann, ist komplett absurd. Ihre Arbeitslosenversicherung ist NICHT dafür da, staatliche angeordnete Betriebsschließungen zu subventionieren. Sie wird im Moment dafür zweckentfremdet. Sie sind gerade Nutznießer einer Versicherung, die nie den Zweck hatte, für solche Fälle zu leisten, denn sonst wäre Ihr Beitrag viel höher gewesen. Auch Unternehmer können gar keine Versicherung für solche Fälle abschließen. Wenn Sie wollen, dass Wirte und Konditoren Rücklagen bilden können, die sie über Situationen wie die jetzige hinwegtragen, zahlen Sie bitte 50 % mehr für Ihr Schnitzel und Ihren Kuchen etc.

  2. Kredite aufnehmen um Kredite zu begleichen? Das funktioniert aber nicht. Die werden dann so lange nach oben durch gereicht bis sie dem kleinen Mann den Hahn zu drehen…. Ich sehe schon die Steine fliegen! Reichensteuer! Die oberen 5 Prozent kratzt die Krise doch einen Scheiss. Höchstwahrscheinlich hohe Menge an +65risikopatienten mit genügend Geld für ne eigene Intensivstation! Also Reiche reicher besteuern + die eingesparten Milliarden für den sinnlosem Kampf gegen „illegales Rauschgift“ und schon wird die ganze Corona-Krise bezahlbarer…. P.S:wenn der ganze Corona quatsch vorbei ist mach ich mir erst Mal ein paar gemütliche Tage auf der Couch 😉

  3. @Herbert, das mit den „Gewinnen privatisiert, Verluste sozialisiert“ geht nur bei den Großunternehmen. Das ist der totale Irrsinn. Da stimme ich Ihnen ausnahmslos zu.
    Aber bei kleinen Unternehmen wie der Törtchenmanufaktur vom Hr. Fritzen ist dies nicht. Solche Unternehmen sind immer und ich betone immer hart am kämpfen, um für sich und für ihre Mitarbeiter genug zu erwirtschaften, daß rechtzeitig Löhne, Steuern, etc. gezahlt werden können. Gerade bei solch Saisonbetrieben, sind nach dem Winter die Reserven weitgehend aufgebraucht.
    Ausfallversicherung? Sorry da muss ich lauthals loslachen. Entschuldigen sie meine direkte Aussage: Sie haben absolut keine Ahnung was es bedeutet Unternehmer zu sein. Sie denken wahrscheinlich auch das die sich ohne Ende die Taschen voll machen. Ja es gibt ein einige Schmarotzer, aber das ist die Minderheit. Die Mehrheit kämpft für sich und für ihre Mitarbeiter mit dem gesamten Risiko was dahinter steckt. Die allermeisten Unternehmer die ich kenne haben einen mehr oder weniger 365/7 Job.
    Ich pers. gönne es jedem erfolgreich zu sein. Unternehmer sein ist harte Arbeit!
    Der Spruch: Selbst und ständig kommt nicht von irgendwo her. Er hat seine Bedeutung in seiner Aussage.

    PS: Ach ja: Zitat: „Also mal Ball flach halten, in den Spiegel schauen und fragen wie geht es den Arbeitslosen“ -> Ohne Unternehmer gibt es ausschließlich Arbeitslose!

  4. Herbert, entschuldige, warst du schon einmal selbstständig? Hast du Ahnung von der Materie? Wenn ja, gut, dann kannst du mitreden. Wenn nein, dann sei still! Du hast keine Ahnung. Wenn man als Arbeiter seine 8 Std.(oder vielleicht) mehr gearbeitet hat, geht man heim und hat keine Verpflichtung mehr. Ein Selbständiger arbeitet selbst und ständig. Man darf es nicht mit Den Großkonzernen vergleichen, es geht ja auch hier nicht um die, sondern um die kleineren Geschäfte! Ich kann mitreden, hab beides gemacht!

  5. Die „Kleinen“ spüren wieder die Härte der Pandemie! Viele Unternehmen in Trier leben mit und von den Touristen…. Schade, dass die Corona Soforthilfe sich bisher auch bei uns noch nicht gemeldet hat… Viele Worte, warum klappt das nicht???

  6. Der Mittelstand wird auch jetzt wieder – wie stets – gebeutelt ( im wahrsten Sinne des Wortes) wer das anders sieht, hat überhaupt keine Ahnung was Selbständigkeit bedeutet und er sollte einfach senen Mund halten.
    Ich springe jetzt mal in die Presche für die Vermieter – und Vermieterinnen
    – das andere rote Tuch – wie sollen die Ihren Verpflichtungen nachkommen, wenn sie die Mieteinnahmen brauchen um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten? Wie sollen sie ihre Kredite, die Stadtwerke, das Finanzamt usw, befiedigen, wenn es den Mietern erlaubt ist 3 Monate keine Miete zu zahlen. Und wie können die Mieter nach 3 Monaten den Mietrückstand ausgleichen und dann noch mit einer Verzinsung in Höhe von 8 %
    Welche Traumtänzer regieren uns denn.?
    Keine dieser Entscheidungsträger (innen) ist betroffen.
    Ihre Gelder fließen weiter und nicht zu knapp.
    Was soll das??

    • Genau so sehe ich es auch….. es hängt so vieles an den Entscheidungen.
      Die, die entscheiden – betrifft es nicht…. die bezahlen vom Steuergeld ihre „Berater“…
      egal, ob diese Berater auch genug Kompetenz besitzen oder nicht.
      Mit diesen Beratern ist es so, wie mit den mediz. Beratern: 2 Ärzte – 3 Meinungen.
      Es funktioniert hervorragend, den Bürger gegeneinander auszuspielen.
      Heute ist es schon so: Ort gegen Ort…. Bundesland gegen Bundesland…. Land gegen Land.
      Jedes Land versucht jetzt, die Bürger zum Urlaub, im eigenen land zu zwingen…. damit wird
      aber die Gastronomie und Beherbergung, erst richtig a die Wand gefahren.
      Was passiert, wenn der Wirt oder Hotelier seine Abgaben, sein Personal nicht zahlen kann….
      nichts inverstieren kann – wenn der Urlauber ausbleibt?
      Er wird somit in die Insolvenz getrieben….. und dann haben ganz schnell die Banken, die Hand auf
      deren Immobilien.
      Wie werden die Mieter die Mietrückstände begleichen – wenn die Gelder nicht so fließen, wie
      versprochen?

  7. @Herbert ….. ihren Kommentar hätten sie sich sparen können….. zeigt er doch nur, dass sie absolut nichts verstehen.
    Eine Törtchenmanufaktur mit adidas zu vergleichen – unterirdischer Vergleich.
    Präventiv eine Ausfallversicherung für entgangene Gewinne abschließen?
    Bitte – wo… bei wem?
    Wer bietet so eine Versicherung an?
    Eine Versicherung gegen falsche, politische Entscheidungen?

    Es zeigt nur, dass sie keine Ahnung haben, was es heißt, selbständig zu sein.
    Sie schrieben hier, wie die diversen Politiker – die denken, dass geholfen ist, wenn Hilfe großartig
    angekündigt wird.
    Der Unternehmer trägt alleine das Risiko…. wird steuermäßig ausgequetscht.
    Ein Konditor kann es sich nicht erlauben, seine Produkte fabriksmäßig herzustellen…. jede Menge Chemie als Zutaten zu verwenden …. der Konsument kauft in der Regel diese billigsten Torten aus der Tiefkühlabteilung des Supermarktes…. und interessiert sich nicht, was er sich damit in seinen Körper stopft.
    Ich bin stolz, dass es u.a. dieses Handwerk noch gibt.

    Ich finde es beschämend und traurig, dass es so wenig Solidarität und Zwietracht – selbst in Zeiten wie jetzt – gibt.

  8. Aktuell redet der DEHOGA von ca. 70.000 Betriebe, die vor der Insolvenz stehen. Hinzu kommen noch die Zulieferanten, Handwerker usw. die ebenfalls davon abhängig sind. Wir reden hier mal über mindestens 1,5 Mio Arbeitnehmer, die von einer Arbeitslosigkeit betroffen sind.
    Habt Ihr Euch eigentlich mal gefragt, wo denn das ganze Geld herkommt, um diesen Wahnsinn hier zu bezahlen (wenn es dann bei dem Betrieb vor Ort überhaupt ankommt). Bis vor Corona war immer die schwarze Null das große erklärte Ziel, kein Geld für Schulen, Rentner usw. usw. da. Und auf einmal regnet es Geld ohne Ende. Hier ein paar Milliarden, da ein paar Millionen usw…
    Ich kann Euch / uns alles Beruhigen, die ganze Zeche zahlen wir am Ende nicht die Großunternehmen. Die machen Ihre Gewinne nicht in Deutschland, somit bekomme diese auch die Gelder, welche der kleine Unternehmer nicht bekommen wird. Macht Euch mal Schlau über „Lastenausgleich -Sigmar Gabriel-.
    Das Problem ist die Unfähigkeit unserer Regierenden, egal welcher Farbe. Hier wird ein Virus instrumentalisiert, um von anderen Dingen abzulenken.
    Wann wacht ihr endlich auf?

  9. ich will hier nur eins bemerken auch bei uns bauern ist die zusätzliche „hilfe“ für zb dürre auch nicht anders wie euere hilfe jetzt. auch das muss ales zurückbezahlt werden wenn man dann wirklich was kriegt. der normale zuschuß ist dringend notwendig um überhaupt zu überleben. der jenige der das besser weisst soll doch mal 2 jahre landwirtschaft machen, dann sind die alle geheilt. würde der verbraucher sein gel nicht nur an jedes neue smartphone, laptopp, fernseher und sündhaft teure reisen verschwenden könnte der mehr fürs essen bezahlen und schon braucht der bauer keinen zuschuß mehr.

  10. Kredit mit Krediten abbezahlen ist nicht wirklich eine Alternative, auch der erwähnte Lastenausgleich warum ?
    Die Bürger bezahlten und bezahlen soviel Steuern, Geld was in der Vergangenheit für Projekt wie in den Berliner Flughafen, Flughafen Hahn investiert bzw. verschwendet wurde. Es gibt genügend Beispiel von Steuerverschwendungen s. Bund der Steuerzahler. Jetzt gilt es die gezahlten Steuern den Bürgern in Not über Hilfen zurück zugeben und zwar in begründeten Fällen so, dass das Geld nicht als Kredit sondern als Zuschuss gezahlt wird, dass ist machbar und dann haben wir halt keine schwarze Null sondern wie die anderen meisten Ländern auch eine Rote Zahl da stehen. Der Mensch kommt an erster Stelle und nicht das liebe gute Geld.

  11. Es ist jedem selbst überlassen, ob er sich selbstständig macht oder nicht. Keiner zwingt einen , einen eigenen Laden zu haben. Ein altes weiser Mann sagte mal: „Man sollte immer drei Gehälter auf der hohen Kante haben.“ Auch ein Unternehmer muss was auf der hohen Kante haben und nicht nach 2 Monaten heulen. dann hat er einen schlechten Businessplan oder einen schlechten Berater. Der Staat ist nicht für alles da, hat nicht unendlich viel Geld. Der Staat ist auch kein Selbstbedienungsladen, an dem sich jeder bedienen kann wie er es für richtig hält.

  12. Bei manchen Kommentaren kann man nur den Kopf schütteln. Viele vergessen oder sind sich dem nicht bewusst:
    Der überwiegende Anteil kommunaler Einnahmen wird von den Unternehmern geleistet. Zusätzlich stellen diese der Bevölkerung Lebensmittel, Waren, Handwerk, Dienstleistungen und sogar Unterhaltung bereit. Auch die Arbeitnehmer finden in der Regel ihren Arbeitsplatz und damit ihren Unterhalt bei diesen Unternehmern.
    Wie heißt es doch so schön: Der Strom kommt eben nicht aus der Steckdose,
    … und das Geld nicht aus dem Automat.

  13. Der Staat schließt mal einfach so Läden zum Seuchenschutz, obwohl die Läden selbst nicht von der Seuche betroffen sind und diese auch nicht zu verantworten haben. Das ist rechtlich wage konstruiert und sehr zweifelhaft. Hier macht sich der Staat haftbar und bietet zum Ausgleich zumindest verschiedene Hilfen an, die zudem über Raten oder Versteuerung ganz oder in Teilen wieder zurückgeführt werden. Ein kalkulierbares Ausfallrisiko verbleibt. Dabei geht es nicht um die Finanzierung verschuldeter Unternehmen, sondern um die kurzfristige Aufrechterhaltung der Liquidität (flüssiges Geld) zur reinen Kostendeckung. Warum hier mancher Nichtselbstständige darüber schimpft, ist mir unverständlich und zeugt nur von mangelnder volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Bildung.

  14. selbst Schuld wenn nicht mit einer solchen Krise gerechnet wurde, denn diese hat sich lang angekündigt.. für die schafigen Personen unter den Deutschen, die nur dem Flimmerkasten vertrauen und nicht zwischen den Zeilen lesen, die Zusammenhänge verstehen können, kam diese wohl überraschend. Dabei war Corona erst der Anfang xD. Gut dass nun ein Laden weniger diesen Zuckerkram verkaufen kann, der letzten Endes nur Diabetes fördert und nicht zu den notwendigen Lebensmitteln gehört.. in diese Örtlichkeit gehört z. Bsp. eine echte Rechtsberatungsstelle, denn die hat Deutschland bzw. die Deutschen bitter nötig.. hier rennen viel zu viele übergewichtige Menschen rum

    • Auch wenn Törtchen, Torte und Co. nicht gerade zu sein lebensnotwendigen Gütern gehören mögen, finde ich Ihren Kommentar schon sehr grenzwertig. Diese kleinen Genüsse sind Seelenfutter, was ja durchaus mal guttut, wenn man es nicht übertreibt. Gehässigkeit ist leider der falsche Weg, der nur die eigene Bedürftigkeit an anderer Stelle offenbart.

  15. Wer keine Ahnung hat sollte schweigen:

    1) selbständiges Arbeiten mit 60-80 Stunden Woche
    2) ich weiß was es heißt keinen Umsatz zu machen
    3) in den Jahren des Angestelltendaseins immer Höchstbeiträge in die Sozialversicherung bezahlt.
    4) meist Höchststeuersatz bezahlt

    Und immer mindesten 5 Monatsgehälter/ Umsätze/ Gewinne auf der hohen Kante.

    Sozialneider wie oben können weiter pöbeln, im Gegensatz zu denen weiß ich was ich schreibe.

    Achso eine Ausfallversicherung gibt es… mal googeln…auch die Allianz bietet das an.
    Und gesagt wurde Von mir anteilige prozentuale Abgabe für alle Unternehmer , so wie bei Arbeitslosenversicherung.

    Unternehmer können nur dann Arbeitsplätze schaffen wenn es Arbeitnehmer gibt.
    Schaut mal ins Handwerk, da gibt es kaum noch Mitarbeiter, weil viele alte in Rente gehen.

    Und nochmals…jeder entscheidet selbst ob er die Vorteile der Selbständigkeit genießen will,
    Dafür aber das RISIKO tragen muss, eine Heizer auf der Lokomotive hat auch eine falsche Wahl getroffen und muss was anderes arbeiten.

    Bitte erst mal nachdenken anstatt zu pöbeln , es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.
    Und mehrere Unternehmer in Trier haben mir wortwörtlich gesag:

    Wer bis 8 Wochen nicht ohne Unterstützung übersteht, macht was falsch und sollte was anderes machen.

  16. Ich bin auch einer diesen Soloselbstständigen,muss dazu sagen das viele gar keine Ahnung von Kleinstbetrieben hat ,viele machen diese Sachen aus Leidenschaft und opfern viel Freizeit in ihren Betrieben damit die nichtselbständigen ein Auswahl an Angeboten hat , müssen knallhart Preise kalkulieren ,halten wie in der Gastronomie wichtige Beiträge zu unserer kulturellen Vielfalt am Leben ( ich meine damit die kleine Dorfkneipe und etc),wenn man sich dann freiwillig gesetzlich versichert,wird der Beitrag dazu über den Umsatz errechnet ,der in dem Fall in den meisten Fällen nicht gering dann ist( geschweige von der hohen Steuerbelastung),dann aber im jetzigen Fall ihre Krankenversicherung aus eigener Tasche bezahlen muss , wobei jeder Arbeitsloser der nicht arbeiten gehen will ist versichert,ist doch beschämend das hier über die selbständigen hergezogen wird.
    Was genau so beschämend ist mit unserer Soforthilfe ,in meinem Bekanntenkreis bekam jemand seine Bescheid für die genehmigte Hilfe diese betrug doch glatt fantastische fette 150€,
    Da kann man nur sagen erst informieren ehe man über bestimmte Gruppen herzieht, ich kann nur hoffen das nicht alle so abgespeist werden,wenn ja wäre es das 2.mal innerhalb von ein paar Jahren wo viel versprochen wird ,aber nichts ankommt

  17. Leider ist das mal wieder eine dieser unvorhergesehenen und unvorhersehbaren Krisen, die gerade kleinere Familienbetriebe am härtesten trifft und wo die Hilfe von Vadder Staat tatsächlich angebracht wäre, um Arbeitsplätze zu erhalten. Ich wünsche der Familie Fritzen jetzt sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen. Vielleicht schau ich nächste Woche mal in Trier vorbei.

  18. Fakt ist doch ,wenn es nur so Spezialisten wie Herbert geben würde der sehr wahrscheinlich auf seinem Arsch den ganzen Tag sitzt und monatlich ohne Einschränkungen seine Kohle kassiert,dann kann ich groß die Klappe aufreißen .Herbert tue mir einen Gefallen ,beschäftige Dich mit Sachen wo Du Vielleicht Ahnung davon hast.
    Glaube mir Gastronomie ist nichts für Dich!!!

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