Bundeswehr koordiniert in Koblenz bundesweite Corona-Hilfe

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Thomas Frey

KOBLENZ. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr steuert von Rheinland-Pfalz aus seine deutschlandweite Hilfe. «Ein eigens eingerichtetes Einsatzführungszentrum im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in Koblenz koordiniert sämtliche sanitätsdienstliche Maßnahmen und analysiert für die gesamte Bundeswehr die Lageentwicklung», sagte der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Ulrich Baumgärtner, der Deutschen Presse-Agentur.

Rund 17 000 der bundesweit 22 000 Angehörigen des Sanitätsdienstes dienten in einem «Corona-Kontigent» in den Sanitätseinrichtungen oder in den fünf Bundeswehrkrankenhäusern, die zu rund 80 Prozent zivile Patienten versorgten.

Die Bundeswehr hilft laut Generaloberstabsarzt Baumgärtner dem deutschen Gesundheitswesen mit Personal und auch Sanitätsmaterial, beispielsweise mit der Überlassung von Röntgengeräten und Schutzausrüstung. «In den Kasernen halten wir darüber hinaus mittlerweile über 1300 Betten zur Absonderung und Betreuung von betroffenen Soldaten durch unsere Sanitätsunterstützungszentren vor», ergänzte der 59-jährige Inspekteur.

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