Ministerin Hubig sieht derzeit keinen Grund für kürzere Sommerferien

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Foto: dpa-Archiv

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) lehnt den Vorstoß von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) für eine Verkürzung der Sommerferien ab. «Für Rheinland-Pfalz steht eine Verkürzung der Sommerferien derzeit nicht zur Diskussion», sagte Hubig am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

In der Kultusministerkonferenz (KMK) gehe es jetzt darum, wie der Wiedereinstieg an den Schulen stufenweise gestaltet werde, sagte die KMK-Vorsitzende. Es sei Sache der einzelnen Bundesländer, die Frage kürzerer Sommerferien für sich zu klären – «gerade auch weil die Ferienzeiten unterschiedlich sind».

Schäuble warf in einem Interview der Zeitung «Augsburger Allgemeine» die Frage auf, «die Schulferien in der Sommerzeit etwas zu verkürzen». Ein solcher Schritt böte Schülern die Gelegenheit, den durch die Corona-Pandemie versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen. Auch sei es im Moment «unklar, wann und wie man im Sommer verreisen kann». Daher könne er diejenigen verstehen, «die sich fragen, wie sie da noch sechs Wochen Sommerferien organisieren sollen».

1 KOMMENTAR

  1. Keine Verkürzung! Viele haben geplant und gebucht und wenn doch die Möglichkeit besteht den Urlaub anzutreten und nicht vom Vermieter storniert wird hat man das nächte Problem!

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