Vor Videokonferenz: Maskenpflicht, Stufenplan & Co. – so äußert sich Malu Dreyer

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Foto:dpa-Archiv

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hat einen Stufenplan zur Wiedereröffnung der Schulen angekündigt.

«Wir werden beim Schulstart einen Stufenplan vorsehen, um immer wieder sehen zu können, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt», sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer Zeitung «Rheinische Post» vor einer Konferenz der Länder-Regierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Corona-Krise an diesem Mittwoch. Offen sei noch, mit welchen Klassenstufen man beginne.

«Der Einwand, dass es gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler schwieriger ist, sich an die empfohlenen Hygienestandards zu halten, ist auf jeden Fall nachvollziehbar und gut zu überlegen», sagte Dreyer. Sie befürwortete auch die Verpflichtung, Schutzmasken im ÖPNV zu tragen. «Einfache Atemmasken können ein probates Mittel sein, um andere zu schützen. Das ist besonders wichtig, wenn der Mindestabstand nur schwer einzuhalten ist, wie in Bussen oder Bahnen.»

Dreyer hatte sich Anfang April gegen eine allgemeine Maskenpflicht zur Eindämmung des Virus ausgesprochen. «Wir dürfen nicht suggerieren, dass der einfache Maskenschutz die Lösung des Problems ist. Das wäre das absolut falsche Signal», hatte die Ministerpräsidentin gewarnt. Allerdings hatte sie auch festgestellt, dass viele Menschen das Bedürfnis entwickelt hätten, solche Schutzmasken zu tragen.

4 KOMMENTARE

  1. Was für ein Interview mal wieder. Gestern bei Lanz war es der erlösende Moment als sie und ihr Blablabla abgeschaltet wurden. Unsere Politiker sind im großen und ganzen hoffnungslos überfordert. So auch Frau Dreyer. Es ist halt ein Unterschied ob man in einem reichen Land mit mündigen und gebildeten Bürgern in guten Zeiten die üppigen Steuerzahlungen verwalten oder einen Kindergarten einweihen darf, oder in einer ernsten Krise Kompetenz, Erfahrung, Charakter und Intelligenz beweisen muss.
    Ich mache Frau Dreyer hier aber keinen Vorwurf und habe persönlich nichts gegen sie. Sie ist nur einer von vielen. Es ist unserem System und Wahlrecht geschuldet, dass häufig nicht die geeignetsten Menschen in die Führungsämter vorstoßen, sondern fleißige Parteimitglieder über Listen und viel Vitamin B die Ämter quasi als Belohnung erhalten. Man schaue sich nur mal an, wer so auf gut bezahlte Posten in der EU gesetzt wurde, oder es gar bis ins Bundespräsidialamt geschafft hat, oder aber den ein oder anderen Minister, der/die täglich weit jenseits seiner/ihrer persönlichen Fähigkeiten unterwegs ist. Das können wir letztlich als Wähler leider auch nicht ändern. Wir werden es ertragen und überleben. Wie immer.

    • Sehr gut erklärt, Hallo, vor allem die Lusche, die wie eine Eule aussieht!
      Aber: wir KÖNNEN als Wähler was ändern, aber nicht, indem wir wie doof Merkel und 3er immer wieder wählen!
      Auch wenn man uns verbieten will, eigenständig zu denken – noch dürfen wir es!
      Nur zu den Unaussprechlichen bekennen darf man sich nicht in unserer „Demokratur“, dann wird man entlassen, von der s(pd)antifa verprügelt oder die zünden dein Haus und/oder Auto an – Haltung zeigen gegen rrräächts, denn die sind bunt!

      • So lange Du nur denkst, was Dir lieber @hans b.
        Niemand verbietet, kannst Du froh sein, dass UNSERE verehrte Bundeskanzlerin Frau A.Merkel und unsere hochgeschätzte Frau M
        Dreyer dies nicht hören.

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