GRÜNE Trier fordern schnellstmögliche Grenzöffnung nach Luxemburg

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TRIER. In einer aktuellen Stellungnahme kritisiert der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Trier die einseitig vorgenommene Grenzschließung nach Luxemburg im Zuge der Corona-Pandemie .

In einer gemeinsamen Stellungnahme der Fraktion und der Partei von Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Trier, Stadtratsfraktion und Grüner Jugend von heute heißt es:

„Auch in der zweiten Aprilwoche bleibt das Coronavirus das Thema, das uns alle beschäftigt. Eine Maßnahme, die zur Eindämmung getroffen wurde, ist die Grenzschließung nach Luxemburg. 25 Jahre nach dem Inkrafttreten des Schengen-Abkommens schmerzt uns das sehr.

Nach Aussagen des luxemburgischen Außenministers Asselborn wurde die Grenzschließung einseitig und ohne Absprache und Information Luxemburgs durch Deutschland vorgenommen. Das verurteilen wir ausdrücklich. Es widerspricht dem solidarischen Geist der europäischen Idee und darf so – ungeachtet der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Maßnahme an sich – nicht noch einmal vorkommen. Eine Pandemie lässt sich nicht mit national-einseitigen Maßnahmen bekämpfen.

Wir erwarten, dass die Grenzschließung unter ständiger Neubewertung der Lage und unter der Rücksprache mit Fachleuten bei erster Gelegenheit zurückgenommen wird. Darüber hinaus erwarten wir eine enge und abgestimmte Zusammenarbeit in der Großregion! Wir begrüßen ausdrücklich die Aufnahme und Behandlung französischer Patient*innen in Trier und danken allen Beteiligten, die dies möglich gemacht haben. Diesen europäischen Geist der Zusammenarbeit, des Friedens und der solidarischen Freundschaft gilt es zu bewahren und aufrecht zu erhalten. Die Großregion ist in den vergangenen Jahrzehnten sehr eng zusammengewachsen – entsprechend macht es auch Sinn, in einer Pandemie als Großregion abgestimmt und mit gemeinsamen Strategien zusammenzuarbeiten.“

12 KOMMENTARE

  1. Wieso ? Damit wir billig tanken und Ziegareten kaufen können ? Die Deutschen Tankstellen machen doch jetzt den Umsatz . Welcher Wirtschaft sollen wir helfen ? Unserer oder der Luxemburger und alle die noch arbeiten dürfen kommen doch rüber .

  2. Die ganze ,an der Grenze,liegende Geschäftswelt auf der deutscher Seite wird früher oder später kaputt gehen wenn die luxemburger Kaufkraft ausbleibt..wegen wem wurden wohl die grossen Supermärkte,Möbelgeschäfte hingestellt.was bewiesen wurde ist die Tatsache dass diese Unternehmen zu 80% von der luxemburger Kundschaft überleben können

    • Nein, von deutschem Geld, welches asozial in Lux. versteuert wird, obwohl es eigentlich in der Bundesrepublik versteuert werden müßte.

  3. Die Grenze nach Luxembourg ist nicht geschlossen, so ein Käse, es finden lediglich bei Wiedereinreise Kontrollen durch die deutsche Polizei statt.
    Was man in Luxembourg darf definiert die entsprechende Verordnung, die dort anlässlich Corona erlassen wurde: Dinge des täglichen Bedarfs, also Benzin, Lebensmittel, bla, kann jeder einkaufen. Zigaretten allerdings nicht:
    http://www.legilux.lu/eli/etat/leg/rgd/2020/03/18/a165/jo
    Da Luxembourg die Grenzen ausdrücklich offenhält gilt diese Verordnung auch für einreisende Ausländer, also z.B. Deutsche.
    Die Polizei kontrolliert bei wiedereinreise lediglich die Personalien, was ja gut ist, sind ja schon ein Haufen Kriminelle ins Netz gegangen. Alles andere was man in Lux tut geht die nix an und ist Sache der dortigen Kontrollorgane. Die fragen nicht danach und dürfen das auch nicht, wir leben nämlich in der Bundesrepublik Deutchland nicht im Polizeistaat Deutschland.
    Wers nicht glaubt: Einfach die Polizei in Lux vorab anrufen.

    Was geschlossen ist sind bestimmte kleinere Übergänge, hier wäre es tatsächlich mal interessant zu wissen, mit welchem Recht Deutschland diese dicht gemacht hat, ein Fall für eine parlamentarische Anfrage.

    • Abgesehen davon machts wenig Sinn jetzt den üblichen Grenzverkehr abzuwürgen, denn sobald dann offziell verkündet wird, dass die Polizeikontrollen an der Grenze abgebaut werden macht sich eine Riesenblechlawine auf nach Lux weil alle wie verrückt dort einkaufen wollen und die Gefahr, dass dann Corona nochmal ausbricht bzw über die Grenze getragen wird ist um ein vielfaches höher als wenn man nun einen kleinen Grenzverkehr aufrechterhält.

      Das war damals auch so als die Brücke über die Bahn hinter Igel erneuert wurde und die Strecke wochenlang gesperrtt war, damals staute sich die Blechlawine bis nach Euren.

  4. Warum @Peter erzählen und wiederholen Sie , dass was jeder halbwegs gut Informierter und denkender Mensch weiß.
    Sie sind auch nicht der einzige der andere
    Berichte liest und brauchen diese auch nicht noch in Ihre endlos langen Kommentare einzubinden.
    Also bitte fassen sie sich kurz, die Kommentare werden eh nicht zu Ende gelesen.

    • Weils die GRÜNEN nicht wissen?
      Früher hiess es: Opa, warum sind die Fische tot…kennen Sie den Slogan noch

      Heute müsste es heissen:
      Opa warum ist die Grenze zu?
      Und Opa antwortet: Wer hat denn diesen Unsinn erzählt?
      Die Grünen…

  5. Was werden hier für Falschmeldungen verbreitet das Einkaufen und der Grenzübertritt ist nicht für jeden erlaubt wie hier erzählt wird !
    Desweiteren wird das auch in Luxemburg kontrolliert !
    Für alle die keine Genehmigung zum Grenzübertritt hat der darf bezahlen wenn er kontrolliert wird !
    In Luxemburg gibt es noch den Ausnahmezustand !

        • Herr G. Müller, ich stelle fest ihr Satzbau ist unzureichend, daran muss gearbeitet werden.
          Und ihre Aussage zu den Grenzkontrollen falsch, Sie Falschmelder Sie.
          Setzen, 6. Wie stellen Sie sich denn das vor an der Grenze? Stacheldraht und Wachturm?

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