„Schwarzes Schaf“: Bäcker lässt „Oster-Lämmer“ Masken tragen

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DORTMUND. Wie heisst es so schön: „Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen“! Während die Republik über eine Maskenpflicht diskutiert, setzt Tim Kortüm, das selbsternannte „schwarze Schaf“ unter den Konditoren unserer Zeit, diese auf humorvolle Art um – nicht bei seinen begeisterten Kunden, sondern bei dem um diese Zeit wahrscheinlich meist nachgefragtestem Objekt der „Oster-Jäger“ – dem Osterlamm.

Man nehme einen schmackhaften Sandkuchen, dem „Ottonormal-Gourmet“ auch als Marmorkuchen bekannt, tunke diesen in ein kurzes Schokoladenbad und verziere das Objekt der österlichen Begierde anschließend mit allerlei Leckereien – und eben einer Schutzmaske (aus Zuckerguss). Heraus kommt die wohl humorvollste Versuchung seit es Ostern gibt – und den Corona-Virus.

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Kunden sind begeistert

„Ein wenig Humor ins Osterfest bringen“, berichtet der 36-Jährige über die Intention seiner Idee der „Corona-Lämmer“, die „passend zur Zeit und aktuellem Thema“ eine süße Schutzmaske tragen. Bei den Kunden kommt der Osterschmaus auf jeden Fall hervorragend an. „Die Kunden sind begeistert und machen den Gag super mit“, so der Dortmunder. „Geschützte Backwaren“ gibt es im „Schürener Backparadies“ übrigens häufiger. Neben mit Masken versehenen „Amerikanern“, beispielsweise auch Cake-Pops („Kuchen-Lollis“).

Für weltweites Aufsehen sorgte der 36-Jährige schon vor zwei Wochen. Inmitten des weit und breit grassierenden Klopapier-Wahns, bot der Bäcker seinen Kunden ein herrlich schmeckenden Kuchen an – natürlich im Toilettenpapier-Design.

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