Grippewelle ebbt langsam ab: Bislang rund 7600 Fälle

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Foto: dpa-Archiv

RLP. In diesem Jahr hat es bereits mehr Grippefälle in Rheinland-Pfalz gegeben als im Vorjahr. Ende März seien rund 7600 Erkrankungen gemeldet gewesen, teilte die Sprecherin des Landesuntersuchungsamtes (LUA) in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur mit. Dies waren gut 600 mehr in 2019. Es sei aber jetzt festzustellen: «Die Grippewelle ebbt langsam ab», sagte sie. Der höchste registrierte Wert sei Anfang März mit knapp 1300 Erkrankungen in einer Woche gewesen.

In diesem Jahr seien bislang zwölf Personen in Rheinland-Pfalz ursächlich an Grippe gestorben, sagte sie. Dabei handele es sich nur um Personen, die explizit mit der Todesursache Influenza in die Datenregister eingetragen worden seien.

Die aktuelle Saison falle somit etwas stärker aus als die Vorsaison, aber schwächer als «die sehr starke Saison» 2018. Da belief sich die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten Grippe-Erkrankungen auf knapp 13 900. Im Jahr 2017 waren es rund 4600 gewesen. In diesem Jahr hat die Grippewelle den Angaben zufolge in der zweiten Kalenderwoche begonnen.

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