Saar-Uni hilft Studierenden und Uni-Beschäftigten in Notlage

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN. Die Universität des Saarlandes hilft Studierenden und Uni-Beschäftigten, die wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Notlagen geraten sind. Dazu sei ein umfassendes Programm beschlossen worden, teilte die Universität am Montag in Saarbrücken mit.

Studierende, die zum Beispiel ihren Nebenjob verloren hätten, könnten direkte Finanzhilfe beantragen. Auch Ladenbetreibern auf dem Campus, deren Einnahmen nach der Schließung der Uni weggefallen sind, will die Hochschule finanziell zur Seite stehen. Gewerblichen Mietern könnten die Monatsmieten für April und Mai erlassen werden, hieß es.

Das Programm sieht auch vor, «mit Hochdruck» digitale Lehrangebote auszubauen, um diese Angebote für Studierende auch während der Krise im Sommersemester 2020 weitgehend aufrechtzuerhalten. Zudem solle die Forschung unterstützt werden: Es sollen zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten über den universitären Sonderfonds Forschung bereitgestellt werden, falls die Drittmittelgeber keine ausreichende Zusatzfinanzierung übernehmen würden, hieß es.

Die Kosten für die geplanten Maßnahmen seien schwer zu beziffern. Das Präsidium gehe in einer ersten Grob-Abschätzung von einer einmaligen Zusatzfinanzierung von zwei bis drei Millionen Euro aus, teilte die Universität mit.

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