Manuel Andrack: Wandern in Corona-Zeiten neu entdecken

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Thomas Frey

In Zeiten von Corona kann das Wandern für viele Menschen eine Neu-Entdeckung sein. Es sei eine der wenigen Aktivitäten, die «heute ja überhaupt noch möglich ist» und ein «hervorragender Ausgleich nach einem Tag Homeoffice», sagte Wanderpromi Manuel Andrack im saarländischen Püttlingen.

Man müsse sich natürlich an die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen halten und den Abstand zu anderen Menschen wahren. Aber dann könne man sich in der nahen Natur prima bewegen und etwas für die Gesundheit tun.

Andrack (54) sagte, er spüre oft eine Verunsicherung bei Leuten, ob und wie lange sie rausgehen könnten. «Das finde ich ein bisschen fatal», sagte er. Denn es sei ja erlaubt, an der frischen Luft alleine oder mit der Familie spazieren zu gehen. «Eigentlich müsste es heißen: «Bleibt zuhaus‘ und geht raus!»», sagte er. Man könne durchaus auch «kurzwandern»: Eine Stunde oder zwei Stunden. Und weit fahren müsse man dazu auch nicht.

Im Saarland beispielsweise gebe es die höchste Dichte an Premiumwanderwegen bezogen auf die Einwohnerzahl, meinte der gebürtige Kölner, der im Saarland lebt. Auch im Hunsrück, an Mosel und Saar sowie in der Eifel gebe es viele Möglichkeiten zum Wandern. Durch die Umstellung auf Homeoffice hätten viele Menschen mehr Zeit für Gänge in der Natur. Sie sparten sich momentan die Zeit für den Weg zur Arbeitsstelle, sagte Andrack, der bekannt wurde als sogenannter Sidekick des Moderators Harald Schmidt in dessen gleichnamiger TV-Show.

Um Kinder in die Natur zu locken, eigne sich eine Aktion um bemalte Kieselsteine, die derzeit vielerorts von Kindern an Wegen oder Pflanzen abgelegt werden. Man könne eigene hinlegen oder welche mitnehmen und an anderer Stelle platzieren – und Fotos davon im Internet posten: «Das ist ein tolles Spiel. Kinder können so in Kommunikation treten – das geht über die Steine quasi virtuell.»

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